Bäume als Lärm- und Sichtschutz

bc. Stade-Bützfleth. Büsche und Bäume zum Schutz gegen Staub und Lärm: So sollen künftig die Menschen in Bützfleth besser mit dem benachbarten Industriegebiet (AOS, Areva, etc.) leben können. Den Plan, einen Grünstreifen zwischen Wohnhäusern und Fabriken zu pflanzen, gibt es seit 1976 - jetzt soll er endlich realisiert werden.

Am vergangenen Donnerstag beschäftigte sich der städtische Entwicklungsausschuss mit dem Thema "Bebauungsplan an der Johann-Rathje-Köser-Straße", der Zufahrtsstraße zum Seehafen in Bützfleth.

Den Bürgern geht es vor allem um die Einhaltung des Lärmschutzes. Ihre Forderung: Die Belastung für die Wohnbevölkerung müsse auf 40 Dezibel begrenzt werden.

Zur Erklärung: Die einzelnen Unternehmen in Bützfleth bekamen auf Basis eines Gutachtens für den Seehafen Schallkontingente zugewiesen. Diese sollten in den Bebauungsplan eingearbeitet werden.

Weil das Oberverwaltungsgericht (OVG) in dem Zusammenhang jedoch Formfehler in dem entsprechenden B-Plan entdeckte, schritt es ein. Nach einstimmiger Empfehlung des Ausschusses muss die Stadt jetzt im Rahmen eines sogenannten Heilungsverfahrens den B-Blan erneut auslegen.

Nils Jacobs, zuständig für Bauen und Stadtentwicklung im Stader Rathaus: "Die Rechtssprechung des OVG hat uns in Verlegenheit gebracht."

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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