Ein weiterer Winter in Baracken? Oliver Kellmer drängt auf Alternative für Stader Obdachlose

Primitiver Bollerofen in einer Notunterkunft am Fredenbecker Weg
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Langes Warten auf wichtige Schriftsache

tp. Stade. Noch ein kalter Winter in Nachkriegsbaracken mit primitiven Bolleröfen? Das will der Stader SPD-Sozialpolitiker Oliver Kellmer den Obdachlosen in den städtischen Notunterkünften am Fredenbecker Weg eigentlich ersparen. Bereits vor einem Monat führte er eine Alternative ins Feld und bat die Stadtverwaltung um eine Drucksache zur Unterbringung von Wohnungslosen in den ungenutzten Neubauten, einfache Flachdachbungalows an der B73 ("alte Abdeckerei"), die ursprünglich zur Flüchtlingsunterbringung vorgesehen waren. Doch auf WOCHENBLATT-Nachfrage berichtet Kellmer, dass die fachliche Schriftsache bei ihm noch nicht eingegangen sein.

Kellmer, Gründer des "Runden Tisches Obdachlosigkeit" in Stade, will nun erneut auf eine rasche Lösung drängen: "Ich habe noch einmal Bürgermeisterin Silvia Nieber angeschrieben und um kurzfristige Auskunft gebeten, wann die Verwaltungsvorlage nun vorliegt." Das Papier soll als Grundlage für die Beratung in den Ausschüssen des neuen Stadtrates dienen.

Das WOCHENBLATT bleibt am Ball.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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