Engagierter Kämmerer verlässt Horneburg

Alexander Götz verlässt die Samtgemeinde Ende April
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lt. Horneburg. Alexander Götz (33) war zwar "nur" dreieinhalb Jahre Kämmerer in der Samtgemeinde Horneburg, doch viele, die ihn kennen, sind der Meinung, dass sein bevorstehender Weggang aus dem Rathaus und sein Umzug nach Köln eine große Lücke hinterlassen werden. Grund: Götz hat nicht nur "Dienst nach Vorschrift" gemacht, sondern sich innerhalb kürzester Zeit erfolgreich in die örtliche Gemeinschaft integriert.
Er wollte auch das "Dahinter verstehen", sagt Götz und hatte Spaß daran, sich auf vielfältige Weise außerhalb seines Jobs in der Samtgemeinde zu engagieren. Er wohnte zentral in der Langen Straße und besuchte viele Feste und Veranstaltungen, trat dem Förderverein bei, übernahm beim SV Bliedersdorf das Amt des Kassenwarts, wurde Gemeindedirektor im Flecken Horneburg und Verwaltungsvertreter in Bliedersdorf. Außerdem gründete er eine Betriebssportgruppe im Rathaus und heuerte als Bokwa-Trainer beim VfL Horneburg an.
"Ich bin hier super aufgenommen worden und habe viele Kontakte und Freundschaften geknüpft", sagt Götz. Seinem Abschied Ende April sieht er deshalb auch wehmütig entgegen.
Gleichwohl freut sich der gebürtige Rheinländer, dass er bald seiner Familie näher ist und in einer um ein vielfaches größeren Verwaltung mit neuen Herausforderungen konfrontiert sein wird. Im Vergleich zur Samtgemeinde Horneburg mit einem Haushaltsvolumen von 35 Mio. Euro werde er es künftig in Köln mit einem Haushaltsvolumen von 300 Mio. Euro zu tun haben, so Götz. In seinem neuen Job in der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln kümmert sich der Verwaltungsmitarbeiter als Gruppenleiter um die Bereiche Betriebswirtschaft und Controlling.

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