Zoff im Ratssaal
Explosive Stimmung entlädt sich in der Stader Ratssitzung

jab. Stade. Im Wahlkampf geht es oftmals hitzig zu - das spürten kürzlich die Beteiligten in der Ratssitzung bei der Diskussion um das Städtebauförderprogramm "Zukunft Stadtgrün", das für eine Sanierung der Altstadt inklusive der Grünflächen nutzbar wäre.

Während ihres Beitrags zum Thema kritisierte Kristina Kilian-Klinge (CDU) die Situation zur Planung des Förderprogramms. Es sei ein Gesamtkonzept gefordert und nicht ein gestückeltes, wie es zurzeit der Fall sei. Schon zuvor bemängelte Reinhard Elfring (Bündnis 90/Die Grünen) die gleichen Punkte.

Zudem zeigte sich Kilian-Klinge erbost darüber, dass die Verwaltung für dieses Programm Projekte vorschlage, die noch vor Kurzem vom Rat als nachrangig betrachtet wurden. Nach ihrem Empfinden komme nichts bei der Verwaltung von den Ratsbeschlüssen an: "Hört uns hier jemand zu?"

Auch Barbara Zurek (Bündnis 90/Die Grünen) forderte in ihrem Beitrag ein Gesamtkonzept. Außerdem bemängelte sie die zu knapp bemessene Zeit für die Planung und sieht das Förderungsprogamm als neue Chance kritisch.

Durch die Konfrontation reagierte Bürgermeisterin Silvia Nieber (SPD) entsprechend hitzig: "Ich kann es nicht ertragen, wenn die Arbeit der Verwaltung als konzeptionslos dargestellt wird." Kristina Kilian-Klinge blieb bei ihrer Meinung, die sie sich nicht verbieten lasse, und bemerkte, dass Nieber die Kritik ertragen müsse.

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