Feuerwehrgerätehaus Horneburg: Haben Fledermäuse Einfluss auf die Planungen?

An der Festhalle in Horneburg soll es angeblich Fledermäuse geben
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lt. Horneburg. Die Alarmglocken dürften bei dem ein oder anderen Feuerwehrmitglied schrillen, seit Horneburgs Bauamtsleiter Roger Courtault jüngst im Bauausschuss der Samtgemeinde folgendes mitgeteilt hat: Beim Naturschutzamt des Landkreises ist der Hinweis eingegangen, dass es am Festplatz in Horneburg Fledermäuse geben soll. Dort, wo womöglich das neue Feuerwehrgerätehaus gebaut werden könnte.
Der Standort am Schützenweg wird, wie berichtet, von der Feuerwehr favorisiert. Die endgültige Entscheidung, ob der Neubau in der Ortsmitte oder an der Festhalle entstehen soll, steht noch aus. Sie wird vom Samtgemeinderat getroffen.
"Noch kann man nicht abschätzen, in wie weit sich das angezeigte Fledermausvorkommen auf die Planungen am Festplatz auswirken würde", sagt Courtault. Auf jeden Fall müsse ein Gutachten erstellt sowie bestimmte Artenschutz-Auflagen eingehalten werden, falls es dort tatsächlich eine Fledermaus-Population gebe.
Der Ausschuss hat sich nun erst einmal Gedanken zum Auswahlverfahren eines Architekten gemacht, der den Neubau planen soll. Dafür sei zum Glück kein kompliziertes EU-Ausschreibungsverfahren nötig, so Courtault.
Stattdessen kann sich jeder Architekt bewerben. Drei bis vier verschiedene Architekturbüros sollen sich idealerweise im Bauausschuss vorstellen. Eine Entscheidungsmatrix soll den Ausschussmitgliedern helfen, das beste Büro auszuwählen. Dabei werden u.a. die Referenzen der vergangenen fünf Jahre, die Präsentation im Ausschuss sowie die Konzepte zum Kostenmanagement und der Erreichung der zeitlichen Vorgaben berücksichtigt.
Der Architekt müsse aber nicht zwingend schon einmal ein Feuerwehrgerätehaus gebaut haben. Gleichwohl das optimal wäre, so Tobias Terne (CDU). Er gab aber auch zu bedenken, dass die Baubranche derzeit extrem ausgelastet sei und es schon schwer genug sei, überhaupt Handwerker zu finden.
• Um das Thema Feuerwehrgerätehaus geht es wieder in der Sitzung des Bauausschusses des Flecken Horneburg am Dienstag, 20. Februar sowie im Fleckenrat am Dienstag, 27. Februar.

Moment mal
Ich wünsche den Horneburger Feuerwehrleuten, dass es ihnen nicht ergeht, wie dem Unternehmerpaar aus Nottensdorf, das im Jahr 2013 einen Kletterpark in Horneburg errichten wollte. Die Planungen scheiterten damals an der Fledermauspopulation, die in dem betroffenen Waldstück nachgewiesen worden waren. Horneburg ist eine tolle Freizeitattraktion entgangen, die ein touristischer Frequenzbringer für die gesamte Region hätte sein können. Die Naturschutzbehörde hatte keine Ausnahmegenehmigung erteilt, obwohl das Unternehmerpaar viele Beispiele aufzeigen konnte, in denen Fledermäuse und Kletterparks in Einklang miteinander existieren. Lena Stehr

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