Fredenbecker Rat setzt sich für Moorexpress ein

lt. Fredenbeck. Die Samtgemeinde Fredenbeck will sich in einem "angemessenen und leistbaren" Rahmen an den Kosten zur Reaktivierung des Bahnstreckenabschnitts Stade-Fredenbeck-Bremervörde beteiligen und sich damit aktiv für eine Nutzung der so genannten Mooorexpress-Linie auch für den Pendlerverkehr einsetzen. Das hat der Samtgemeinderat jetzt einstimmig beschlossen.
Grünen-Ratsfrau und Vorsitzende des Fördervereins Moorexpress, Elke Weh, betonte, dass die Stimmung in Hannover in dieser Sache sehr positiv sei. Dort kenne mittlerweile nahezu jeder den Moorexpress und viele seien der Idee zur Reaktivierung zugeneigt.
Auch dass Stades Bürgermeisterin Silvia Nieber sich verstärkt für den Moorexpress einsetze, gebe der Sache zusätzlich Gewicht, so Elke Weh. Sie dankte zudem den Bürgermeistern aller Kommunen, die sich gemeinsam für die Reaktivierung der Strecke für tägliche Verkehre einsetzen.
Wie berichtet, gibt es laut Fredenbecks Samtgemeinde-Bürgermeister Ralf Handelsmann deutliche Signale aus Niedersachsen, dass sich die gesetzlichen Spielregeln zur möglichen Aufwertung des touristischen Schienenverkehrs im ländlichen Raum ändern könnten. Davon könnten Pendler dann auch auf der Strecke Bremervörde-Stade mittel- oder langfristig profitieren.

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