Mahnwache vor der BBS
"Fridays for Future" sind wieder zurück auf Stades Straßen

Die "Fridays for Future"-Bewegung ist zurück auf Stades Straßen
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jab. Stade. Lang war es still um die "Fridays for Future"-Bewegung in Stade. Einen ersten Versuch mit einem neuen Organisationsteam, um auf sich aufmerksam zu machen, starteten die jungen Aktivisten vergangene Woche vor den Berufsbildenden Schulen (BBS) an der Glückstädter Straße in Stade. Mit Sprüchen wie "Wir sind jung und brauchen die Welt" oder "Die Uhr tickt" zeigten sie vor allem "Wir sind immer noch da".

Anmeldung erfolgte über soziale Medien

Rund 30 Personen kamen zur Mahnwache, um die Klimakrise auch in Zeiten von Corona wieder mehr in den Fokus zu rücken. Corona-konform erfolgte die Anmeldung der Teilnehmer zunächst über die sozialen Medien. "Es durften nur 40 Menschen kommen, daher sollte niemand spontan auftauchen", erklärt Luisa Buddelmann, die im Organisationsteam mitwirkt. Da sich aber nur 23 Personen angemeldet hatten, luden sie über Instagram ihre Follower dazu ein, doch noch vorbeizukommen - unter der Voraussetzung, dass noch nicht die Maximalzahl erreicht wurde. Noch sei sie nicht so erfahren in der Anmeldung von Demos, daher habe sie sich erst einmal für eine Mahnwache entschieden. "So konnten wir auch besser auf die Abstände untereinander achten", sagt sie.

Als Ort wählten die Protestler - ganz untypisch - nicht die Innenstadt. Luisa: "Durch die geschlossenen Geschäfte ist dort eh nichts los." Aber sie wollten gesehen werden. Daher suchten sie den Bürgersteig vor der BBS aus - direkt an der Ampel. "Hier erreichen wir viel mehr Menschen unterschiedlicher Generationen", erklärt Luisa. Außerdem seien Autofahrer eine ihrer Zielgruppen, die sie zum Nachdenken anregen wollen. Während die Ampel auf Rot steht, hätten Fahrer und Mitfahrer Zeit, die Schilder und Transparente zu lesen.

Unter dem Motto "Frieren für das Klima" kamen die "Fridays for Future"-Demonstranten mit Schildern und Plakaten für eine Mahnwache zur BBS Stade
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Durch Coronavirus ausgebremst

Dass es bisher so still um die Bewegung geworden ist, rechtfertigt Luisa einerseits mit der Corona-Pandemie. Demonstrationen unter Corona-Auflagen zu organisieren, sei vielen zu heikel gewesen. Auf der anderen Seite machte der Organisation zu schaffen, dass viele erfahrene Schüler Stade nach ihrem Abschluss verlassen haben. Nun wollen sie aber neu durchstarten, dafür aber erst einmal klein anfangen. Das Ziel sei aber, wieder mehr Veranstaltungen durchzuführen.

Bis dahin versuchen die "Fridays for Future"-Demonstranten, bei sich selbst und ihrem klimafreundlichen Verhalten weiterzumachen und andere zu inspirieren. "Jeder kann etwas tun", das ist ihr Motto.

"Fridays for Future"-Demo auf dem Stader Pferdemarkt
Die "Fridays for Future"-Bewegung ist zurück auf Stades Straßen
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Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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