Satder Ausschuss empfiehlt Richtlinie
Für eine aktive Teilhabe

Der Behindertenbeauftragte wird Ansprechpartner für Stadt, Organisationen und Privatpersonen sein
  • Der Behindertenbeauftragte wird Ansprechpartner für Stadt, Organisationen und Privatpersonen sein
  • Foto: jab
  • hochgeladen von Jaana Bollmann

jab. Stade. Für Fragen und Anregungen rund um das Thema Menschen mit Behinderung hat sich die Stadt Stade darauf verständigt, einen ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten zu benennen. Der Antrag wurde am 3. Dezember 2018 von der CDU-Fraktion gestellt. Nun soll es bald losgehen und der Ausschuss für Kinder, Jugendliche, Senioren, Soziales und Familie stimmte einstimmig für den Entwurf einer Richtlinie für die Rechtsstellung und die Aufgaben ab.

Zwar gebe es in der Stadt Angebote, Organisationen und Verbände für Menschen mit Behinderung. Dennoch könne ihre Arbeit durch die Stelle zusammengeführt werden, so der Erste Stadtrat Dirk Kraska. Mit einem Jahresbudget in Höhe von 10.000 Euro soll die Stelle eingerichtet werden. Dem Ehrenamtlichen steht eine monatliche Aufwandsentschädigung von 90 Euro zu. Die Bestellung erfolgt für die Dauer von drei Jahren. Derzeit befinde man sich in einer „konkreten Auswahlsituation“, so Kraska.

Der Beauftragte wirkt an den kommunalpolitischen Entscheidungsprozessen der Stadt mit. Seine Aufgabe ist es, den Rat sowie die Stadtverwaltung und die Öffentlichkeit auf die Interessen und Belange von behinderten Menschen aufmerksam zu machen und Maßnahmen anzuregen. Außerdem wirkt er auf eine aktive Teilhabe der Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft hin. Zu den Aufgaben zählt die Anregung von Konzepten, Projekten und Aktionen an den Rat, die Fachausschüsse und auch Unternehmen sowie Institutionen. Auch das Aussprechen von Empfehlungen und Stellungnahmen im zuständigen Fachausschuss und ein jährlicher Bericht über seine Arbeit gehört dazu.

Auch die von Kraska im Ausschuss angesprochene Koordination der Anliegen und Anregungen der in Stade tätigen Organisationen sowie von Menschen mit Behinderung und die Weiterleitung an die zuständigen Stellen der Verwaltung soll der Behindertenbeauftragte übernehmen. Zusammenarbeiten wird er mit Gesprächskreisen und Selbsthilfegruppen, mit in der Behindertenarbeit tätigen Gremien und Organisationen sowie Behindertenbeauftragten auf örtlicher und überörtlicher Ebene. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Beratung von Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.