Guderhandviertel: Anwohner fordern verkehrsberuhigende Maßnahmen für "Rennstrecke"

Auf der Dollerner Straße in Guderhandviertel kommt es immer wieder zu gewagten 
Überholmanövern
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    Überholmanövern
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  • hochgeladen von Lena Stehr

lt. Guderhandviertel. Als eine "Rennstrecke" bezeichnen die Anwohner Waltraud Twardy und Hartmut Fuchs den Abschnitt der Landesstraße 125 zwischen dem Ortseingangsschild Guderhandviertel und der Kreuzung Bergfried/Neßstraße. Auf der Dollerner Straße würden viele Verkehrsteilnehmer immer wieder durch rücksichtsloses und aggressives Verhalten auffallen und mit teilweise waghalsigen Überholmanövern andere Autofahrer und Anwohner gefährden.
Um ihren Sorgen Ausdruck zu verleihen haben Twardy und Fuchs jüngst bei einer Sitzung des Ausschusses für Feuerschutz und öffentliche Ordnung stellvertretend für mehrere Anwohner einen Antrag mit folgenden Forderungen eingereicht: Tempobegrenzung auf 70 km/h aus Richtung Dollern ab ca. 200 Meter vor dem Ortseingangsschild, Tempobegrenzung auf 30 km/h für Lkw auf der L 125 im Ortsbereich, Überholverbot auf der L 125 im Ortsbereich, Aufbringen von querlaufenden Markierungen auf der Fahrbahn zur optischen Unterstützung der erlaubten Geschwindigkeit, Einrichten einer einfachen Fahrbahnverengung nahe des Ortsschildes, regelmäßige Geschwindigkeitsmessungen oder Aufstellen einer festen Messanlage (Blitzer).
Da der Antrag so gut ausgearbeitet sei und ein Thema anspreche das auch von Seiten der Gemeinde immer wieder aufgegriffen werde, habe der Ausschuss den Antrag eins zu eins übernommen und an die zuständigen Behörden (Landkreis und Straßenbaubehörde) weitergeleitet, so Marco Hartlef, Ausschuss-Vorsitzender und Bürgermeister von Guderhandviertel.
"Viele Autofahrer sind nicht bloß zu schnell unterwegs, sondern fahren auch bei Rot über die Ampel an der Lühebrücke", sagt Hartlef. Auf dem betroffenen Abschnitt sei es schon oft zu Unfällen gekommen. Das von der Gemeinde vor ca. zwei Jahren aufgestellte Dialog-Display in Höhe der Tankstelle entschärfe die Situation leider nicht.
Hartlef hofft, dass durch das Engagement und den Antrag der Anwohner Bewegung in die Sache kommt und endlich Maßnahmen ergriffen werden.
Immerhin hat sich Landrat Michael Roesberg nun zu dem Thema zu Wort gemeldet. Er ist der Meinung, dass Blitzeranlagen nicht die Lösung seien. Straßeneinengungen am Ortseingang der L 125 hingegen könnten die Situation deutlich entschärfen. Die Kreisverwaltung werde diese Lösung mit der Landesstraßenbaubehörde diskutieren. Notwendige Finanzmittel habe aber das Land einzuplanen, da es sich um eine Landesstraße handele, so Roesberg.

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