Hohe Schwermetallwerte im Garten: 20 Bodenproben in Bützfleth

In Bützfleth an der Elbe liegen Wohngebiete und Industrieflächen nah beieinander   Foto: www.luftbild.fotograf.de/Martin Elsen
  • In Bützfleth an der Elbe liegen Wohngebiete und Industrieflächen nah beieinander Foto: www.luftbild.fotograf.de/Martin Elsen
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Landkreis Stade wird freiwillig tätig

tp. Bützfleth. Der Landkreis Stade mit der zuständigen unteren Bodenschutzbehörde hat die Entnahme von rund 20 Bodenproben in der Stader Ortschaft Bützfleth veranlasst. Hintergrund sind, wie berichtet, erhöhte Schwermetallwerte, die Labors bei privaten Messungen auf zwei Wohngrundstücken, auf Bauland und in einem Garten, festgestellt hatten.

Laut Behörde liegen einige der der in der vergangenen Woche erhobenen Messwerte, etwa für Blei, Kupfer und Zink, zwar im sogenannten besorgniserregenden Bereich und stellen ein "unerwünschtes Risiko" dar. Die Dosis liege aber deutlich unter der Grenze, ab der das Amt zu Mitteln der Gefahrenabwehr, z.B. Bodenaustausch, greifen muss. Die bevorstehenden Messungen auf öffentlichen Flächen in der Dormitte von Bützfleth (Freibad, Schule, Kita und weitere Stellen) sowie außerorts im Land Kehdingen sind freiwillig. Ergebnisse des zertifizierten Messinstituts werden erst im Frühjahr erwartet. Falls einige Toleranzgrenzen (Prüfwerte) überschritten werden, sollen weitere Bodenproben erfolgen.

Die Kosten für die amtlichen Messungen, die die Stadt und der Landkreis Stade als Bürgerservice betrachten, liegen im fünfstelligen Bereich.

Bützfleths Ortsbürgermeister Sönke Hartlef betont, es bestehe - entgegen einiger anders lautender Bekundungen im Ortsrat, kein Anlass zur Hysterie. Die Ursache der Schwermetallbelastung sei übrigens noch unklar.

Fest steht: Am Industriestandort Bützfleth mit dem Stader Seehafen an der Elbe leben die Bürger seit Jahrzehnten mit der von ihnen geforderten Toleranz gegenüber verschiedensten Schadstoffbelastungen.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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