L 125 in Guderhandviertel: Bei Rasern am Ball bleiben

"Langsam": Wer diesen Hinweis bekommt, fährt zu schnell am Ortseingang von Guderhandviertel
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lt. Guderhandviertel. Dass die Dollerner Straße zwischen dem Ortseingangsschild Guderhandviertel und der Kreuzung Bergfried/Neßstraße zum Rasen verleitet und Autofahrer dort regelmäßig durch aggressive und waghalsige Manöver auffallen, kritisieren Anwohner und die Gemeinde seit langem. Von den geforderten Maßnahmen, die das Problem zumindest verkleinern könnten, haben der Landkreis und die Landesstraßenbaubehörde bislang allerdings keine einzige umgesetzt.
Die Gemeinde hat deshalb den Landkreis erneut um einen Ortstermin gebeten. "Wir müssen bei dem Thema stramm am Ball bleiben, damit sich endlich etwas ändert", sagt Ortsbürgermeister Marco Hartlef. Er hat erst kürzlich einige Daten des vor gut zwei Jahren von der Gemeinde aufgestellten Dialog-Displays in Höhe der Tankstelle ausgewertet. Ergebnis: An einem Werktag kommen 5.200 Fahrzeuge aus Richtung Dollern nach Guderhandviertel. Zehn Prozent von ihnen fahren mit mehr als 60 km/h an dem Dialog-Display vorbei. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit eines Fahrzeuges liegt bei 125 km/h.
Wie berichtet, hatte die Gemeinde im vergangenen Jahr verkehrsberuhigende Maßnahmen für den Abschnitt der Landesstraße 125 in Guderhandviertel: Tempobegrenzung auf 70 km/h aus Richtung Dollern ab ca. 200 Meter vor dem Ortseingangsschild, Tempobegrenzung auf 30 km/h für Lkw auf der L 125 im Ortsbereich, Überholverbot auf der L 125 im Ortsbereich, Aufbringen von querlaufenden Markierungen auf der Fahrbahn zur optischen Unterstützung der erlaubten Geschwindigkeit, Einrichten einer einfachen Fahrbahnverengung nahe des Ortsschildes, regelmäßige Geschwindigkeitsmessungen oder Aufstellen einer festen Messanlage (Blitzer).
Fest steht bislang nur, dass der Landkreis Schilder mit dem Hinweis auf die Feuerwehrausfahrt kurz vor dem Ortseingangsschild Guderhandviertel aufstellen wird, wenn die Zufahrt zum neuen Feuerwehrgerätehaus fertig ist. Das sagte Dezernentin Nicole Streitz auf WOCHENBLATT-Nachfrage.

Moment mal

Die WOCHENBLATT-Nachfrage beim Landkreis bezüglich der L 125 macht mal wieder deutlich: Wir leben in einem Land der Bürokraten, in dem gern einer die Verantwortung zum nächsten schiebt und partout keine Entscheidung gefällt werden kann oder will. So ist der Landkreis nur zuständig für Schilder, die entlang der L 125 aufgestellt werden, für Baumaßnahmen wiederum ist das Land zuständig. Die Feuerwehrausfahrt ist Sache der Samtgemeinde.
Wer blickt da noch durch, an wen man sich wenden muss, um die Straße sicherer zu machen? Und vor allem: Wer wird die Straße sicherer machen? Die Antwort findet sich hoffentlich, bevor jemand im wahrsten Wortsinn unter die Räder kommt. Lena Stehr

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