Landkreis braucht 940 Wohnungen für Flüchtlinge

Pestel-Institut in Hannover ermittelt Bedarf für das laufende Jahr im Raum Stade

tp. Stade.Auf dem „Wohn-Prüfstand“: Im Landkreis Stade werden rund 940 Wohnungen für die Flüchtlinge, die in diesem Jahr kommen, zusätzlich gebraucht. Das geht aus einer aktuellen Wohnungsmarkt-Analyse des Pestel-Instituts, einer Forschungseinrichtung für Kommunen, Unternehmen und Verbände in Hannover, hervor. Nach Berechnungen der Wissenschaftler steigt damit der Gesamt-Wohnungsbedarf im Kreisgebiet auf rund 1.510 Wohnungen.
Das Pestel-Institut warnt: „Wenn es bei einem starken Flüchtlingszuzug bleibt, muss sich der Landkreis auch in den kommenden Jahren darauf einstellen, dass mehr Wohnungen gebraucht werden. Um eine handfeste Wohnungskrise zu vermeiden, muss dringend neuer Wohnraum her“, sagt Institutsleiter Matthias Günther. Es sei deshalb notwendig, den Neubau von Wohnungen zu forcieren und beim Leerstand kräftig zu sanieren“, so das Institut.
Nach Ansicht der Wissenschaftler fehlen bezahlbare Wohnungen. "Vor allem aber Sozialwohnungen. Also vier Wände für die Menschen, die sich teure Wohnungen in der Regel nicht leisten können: Rentner, Alleinerziehende, junge Menschen in der Ausbildung, einkommensschwache Haushalte und eben auch Flüchtlinge“, macht Matthias Günther deutlich.
Um private Investoren zu gewinnen, schlagen die Wissenschaftler u.a. steuerliche Anreize vor.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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