Kreistag verabschiedet den Haushalt 2020
Mehr Geld für die Kommunen und die Müllabfuhr wird teurer

lt. Stade. Die Abgeordneten des Stader Kreistages haben am Montag mit großer Mehrheit den Haushalt für 2020 verabschiedet. Gegen den Haushalt gestimmt hatten die AfD, Linke und Grüne.
Das Zahlenwerk hat ein Volumen von rund 331 Millionen Euro. Eingeplant wurde unter anderem eine Senkung der von den Kommunen an den Landkreis zu zahlenden Kreisumlage um 1,5 Punkte. Das entspricht einer Entlastung der Städte und Gemeinden um insgesamt 3,6 Millionen Euro. Eine 3.000-Einwohner-Gemeinde hat dadurch rund 30.000 Euro mehr zur Verfügung.
Aufgrund der guten Konjunktur der vergangenen Jahre hat die Kämmerei für 2020 einen Haushaltsüberschuss von knapp einer Million Euro errechnet. Die Überschussrücklage beträgt 29 Millionen Euro.
Investieren wird der Landkreis in den kommenden Jahren verstärkt in Straßen, Digitalisierung und Gebäude, wie etwa in ein neues Verwaltungsgebäude Am Staatsarchiv in Stade, in mehrere Rettungswachen und in die kreiseigenen Schulen. Bis 2023 sind dafür 158 Millionen Euro vorgesehen, davon 32 Millionen allein für die Sanierung der Kreisstraßen.
Die Ausgaben des Landkreises werden zu 75 Prozent durch Pflichtaufgaben verursacht, die insbesondere die Bereiche Soziales, Jugendhilfe, Gesundheit und Bildung betreffen.
Einstimmig sprach sich der Kreistag für eine moderate Erhöhung der Müllabfuhr-Gebühren aus. Eine vierköpfige Familie muss demnach künftig durchschnittlich etwa einen Euro mehr pro Monat für die Müllabfuhr ausgeben. Sperrmüll wird weiterhin kostenlos abgeholt. Zudem soll es zahlreiche Verbesserungen bei der Entsorgung geben, zum Beispiel bei der Müllabfuhr aus kleinen Straßen mit speziellen Fahrzeugen.

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