Zwei Anträge zum Klimaschutz: Stader Grüne wollen, dass die Stadt mehr unternimmt
Mehr machen in Sachen Klima

Erhebt den mahnenden Zeigefinger beim Klimaschutz: Karin Aval von den Stader Grünen
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jd. Stade. Das Thema Klimaschutz möchten die Stader Grünen bei allen politischen Entscheidungen sowie bei sämtlichen Maßnahmen der Stadt künftig noch stärker berücksichtigt haben. Die Grünen-Ratsfrau Karin Aval hat dazu zwei Anträge gestellt.

In dem ersten Antrag geht es um das bereits bestehende Klimaschutzkonzept der Stadt. Die Grünen wollen wissen, welche Maßnahmen im Rahmen dieses Konzepts bereits umgesetzt wurden und welche für die kommenden beiden Jahre geplant sind. Sie beantragen, dass die Verwaltung zur nächsten Sitzung des zuständigen Ausschusses einen Sachstandsbericht abgibt. Darin sollen auch die Unternehmen einbezogen werden, die der Stadt gehören bzw. an denen sie beteiligt ist.

Die Verwaltung soll nach dem Willen der Grünen aufzeigen, welchen konkreten Beitrag die Stadt Stade zu einem nachhaltigen Klimaschutz leistet und wie dazu die Finanzierung aussieht. Außerdem sollen Angaben zum Energieverbrauch jedes stadteigenen Gebäudes gemacht werden. Auch soll aufgezeigt werden, wie die Häuser umweltfreundlicher gestaltet werden können. Dabei geht es um Sanierungsmaßnahmen hinsichtlich der Dämmung, Beleuchtung und Lüftung sowie um den Einbau energieeffizienter Heizungen.

Noch weitreichender ist der zweite Antrag unter der Überschrift "Klimaschutz muss eine Querschnittsaufgabe werden". Gleichlautende Anträge haben sie bereits in anderen Kommunen gestellt - zuletzt im Kreistag, wo der Antrag mit deutlicher Mehrheit abgelehnt wurde. Nun möchten die Grünen erreichen, dass der Stader Stadtrat dringenden Handlungsbedarf anerkennt. Entsprechend der großen Bedeutung dieser Aufgabe soll die Stadt die Strukturen in der Verwaltung stärken, fordert Aval. "Der Klimaschutz soll nachhaltig mit allen nötigen Personal- und Sachmitteln ausgestattet werden."

• Wie berichtet, hat auch die SPD einen Antrag zum Klimaschutz gestellt. Über beide Anträge soll auf der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt am Donnerstag, 19. September, beraten werden.

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