Millionen-Investition in die Stader Waldorfschule

Kai Seefried (2. v. re.) mit Schulvertretern   Foto: Waldorfschule Stade
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Kai Seefried: "Einmaliger Bildungsstandort"

tp. Stade. Kai Seefried, Landtagsabgeordneter und neuer Generalsekretär der Niedersachsen-CDU, informierte sich kürzlich auf Einladung des Schulvorstands über die Situation der Waldorfschule in Stade. Er gab eingangs sein ausdrückliches Bekenntnis zu einer vielfältigen Bildungslandschaft im Land, aber auch besonders in seinem Wahlkreis, ab, deren Sinnhaftigkeit er sich als früherer bildungspolitischer Sprecher seiner Fraktion seither aktiv zu eigen gemacht habe. Mit ihm gemeinsam wollte der Vorstand nach Wegen der Unterstützung suchen, nachdem von der Hansestadt und dem Landkreis Stade ablehnende Förderbescheide eingetroffen waren.

Detaillierte Einblicke gab der Vorstand hinsichtlich der von der Hauptversammlung getätigten Beschlüsse zu bevorstehenden weiteren Brandschutz- und Baumaßnahmen im Umfang von 800.000 Euro, die durch ein Bankdarlehen gesichert sind, als auch zur Deckungslücke von fast 2 Millionen Euro für weitere notwendige Maßnahmen. Die Vorhaben sollen die Schule zukunftssicher machen, übersteigen aber die Möglichkeiten des Vereins. Hier signalisierten die Vereinsvertreter deutlichen Bedarf an Unterstützung von außen, die bislang ausblieb.

Kai Seefried räumte ein, dass dafür Instrumente auf allen Ebenen kaum ausreichend zur Verfügung stünden. Er wollte sich aber auch nicht mit dieser auch aus seiner Sicht unbefriedigenden Situation abfinden, sondern suchte in der gemeinsamen Runde nach Möglichkeiten, hier doch ein paar Schritte weiterzukommen, indem bei zuständigen Stellen intensiver nachgebohrt werden sollte. Er zeigte Modelle auf, wie auch mit effektiven Maßnahmen mehr verantwortliche Einsicht erzeugt werden könne. Er wies zudem auf die bevorstehenden Wahlen zum Stadtoberhaupt in Stade hin.

Es tue Not, von Lippenbekenntnissen zu verlässlicher und kontinuierlicher Verankerung dieses einmaligen Bildungsstandorts, den die Hansestadt bisher wenig wahrnimmt, in einer urbanen Schulvielfalt des Zukunftsstandorts Stade zu gelangen. Der CDU-Politiker kündigte an, mit seinen Möglichkeiten den Verein in enger Abstimmung zu begleiten.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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