Nachholbedarf bei der Mobilität in Stade

Bürgermeisterin Silvia Nieber   Foto: Stadt Stade
  • Bürgermeisterin Silvia Nieber Foto: Stadt Stade
  • hochgeladen von Thorsten Penz

Bürgermeisterin Silvia Nieber zum Jahreswechsel: "Bildungscampus Riensförde ist das Mega-Projekt 2019"

tp. Stade. Zum Jahreswechsel richtet die Stader Bürgermeisterin Silvia Nieber Grußworte an die WOCHENBLATT-Leser: "Liebe Leserinnen und Leser, für mich ist der Jahreswechsel immer eine Zeit, um den Blick zurück, aber auch nach vorn zu richten.

Blicke ich auf die Entwicklung unserer Stadt, bin ich doch sehr zufrieden. Unser Haushalt 2018 wird mit einem Überschuss abschließen und wir haben eine Rücklage von mittlerweile rund 15 Millionen Euro angespart. Dies bestätigt eindrucksvoll, dass wir gut gewirtschaftet haben. Und wir haben vor allem dabei gut investiert, damit unsere wachsende Stadt zukunftsfähig ist und eine Infrastruktur hat, die ihrem Wachstum gerecht wird.

Ein gutes Beispiel für die Entwicklung unserer Stadt ist die Heidesiedlung Riensförde. In nur wenigen Jahren hat sich hier ein Stadtteil entwickelt, in dem Jung und Alt ein Zuhause gefunden haben. Junge Familien konnten sich hier ihr Eigenheim bauen, es wurden Einkaufsmöglichkeiten geschaffen und die Seniorenanlage der Ernst und Claere Jung Stiftung konnte in diesem Jahr eingeweiht werden. Zudem hat die Stadt hier in bezahlbaren Wohnraum investiert. Über 60 moderne Wohnungen wurden gebaut und von der Stadt angemietet, damit auch Menschen aus unteren oder normalen Einkommensgruppen, guten und bezahlbaren Wohnraum finden können. Und damit nicht genug: Mit dem Bau des Bildungscampus Riensförde werden in den nächsten Jahren eine Grundschule, eine Oberschule, Sportanlagen sowie eine Kindertagesstätte und Krippe dort entstehen. Zusätzlich werden wir in Schölisch und im Benedixland im Sommer 2019 mit dem Bau von zwei weiteren Kindertagesstätten beginnen.

Diese Investitionen werden unsere Darlehnsschulden weiter erhöhen, auch wenn wir gleichzeitig Schulden tilgen. Aber jedem Euro Darlehnsschulden stehen reale Werte gegenüber, ob es nun Schulen, Kindergärten oder Straßen sind, die unsere Infrastruktur verbessern und damit die Lebensqualität in Stade erhöhen.

Das Beispiel Riensförde ist aber natürlich nur ein Beispiel für die vielen Investitionen, die wir in der vergangenen Zeit getätigt haben. Viele Projekte sind noch in der Planung oder werden demnächst umgesetzt. Bei manchen Dingen haben wir sicher auch noch Nachholbedarf, wie beispielsweise bei Projekten der Mobilität und des Klimaschutzes, an denen wir noch verstärkt arbeiten müssen.

Und vielleicht fällt Ihnen, wenn Sie diese Zeilen gerade lesen, auch etwas ein, was wir als Verwaltung und Rat der Hansestadt Stade besser machen können oder welches Thema/Projekt wir unbedingt angehen sollten. Schicken Sie mir bitte gern eine E-Mail unter buergermeisterin@stadt-stade.de oder einen Brief ins Rathaus.
Ich freue mich auf Ihre Anregungen und wünsche Ihnen allen viel Glück und Gesundheit für 2019!"

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

Wirtschaft
Dehoga-Präsident Detlef Schröder

Dehoga-Umfrage zu Corona-Folgen
Gastronomie und Hotellerie mit riesigen Löchern in den Bilanzen

(bim/nw). Auch wenn Restaurants und Cafés unter Auflagen wieder Gäste bewirten und Hotels Touristen beherbergen dürfen, ist die Not in der Branche weiterhin groß. Nach wochenlanger Zwangspause klaffen riesige Löcher in den Bilanzen. Die Umsätze liegen weit unter den Vorjahreswerten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) Niedersachsen vom 3. bis 10. August durchführte und an dem sich 747 Gastronomen und Hoteliers beteiligten. Verlängerung...

Politik
Neuer Job: Jannik Stuhr

Neider wittern Verschwörung im Winsener Rathaus
Job über das CDU-Parteibuch?

thl. Winsen. Jannik Stuhr ist der "Neue" im Winsener Rathaus. Ab 1. September ist er für die "weitere Digitalisierung städtischer Verwaltungsabläufe und Dienstleistungen" zuständig. Doch bevor Stuhr seinen Dienst antritt, wittern einige Personen bereits Verschwörungen. "Stuhr ist Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Stelle und der Jungen Union im Landkreis. Zudem war er Wahlkampfunterstützer für Bürgermeister André Wiese. Gab die Parteizugehörigkeit den entscheidenden Ausschlag?", heißt es in...

Wirtschaft
Der Industriehafen in Stade-Bützfleth soll erweitert werden
  3 Bilder

Das Tor zur Welt
Pläne für die Erweiterung des Stader Binnen- und Seeschiffhafens

jab. Stade. Der Binnen- und Seeschiffhafen in Stade ist der drittgrößte Umschlagplatz in Niedersachsen. Seit Jahren schon gibt es die Überlegungen, den Industriehafen in Stade-Bützfleth zu erweitern. Passiert ist bisher nichts. Doch nun liegt ein Perspektivpapier vor, das durch den Betreiber Niedersachsen Ports (N-Ports) in den vergangenen Jahren erstellt wurde und konkrete Planungen für eine Erweiterung beinhaltet. Auf der Sommertour des Landtagsabgeordneten Kai Seefried und der...

Politik
Uwe Harden

Corona-Maßnahmen im Landkreis Harburg
Uwe Harden fordert: "Mündige Bürger statt Sanktionsregime"

(bim). Drages Bürgermeister Uwe Harden, der auch stellvertretender Landrat des Landkreises Harburg ist, hat einen Leserbrief zur Schließung der Abstrichzentren der Kassenärztlichen Vereinigung in Winsen und Buchholz verfasst. Im Grunde ist es aber eine Einschätzung bisheriger Corona-Maßnahmen auf Landkreis- und Bundesebene, die wir hier in Auszügen veröffentlichen: "Ich finde, die Kreisverwaltung hat bislang in der Corona-Pandemie lobenswerte Arbeit geleistet. Zwar sind bis Mitte Mai 13...

Wirtschaft
Die Getreideernte lief in den vergangenen Tagen auf Hochtouren

Die Weizenfelder sind weitgehend abgeerntet
Erste Erntebilanz im Landkreis Stade: Enttäuschend bis überraschend

jd. Stade. Die Mähdrescher waren in den vergangenen Tagen im Dauereinsatz: Im Landkreis Stade ist die Ernte von Weizen und Gerste weitgehend abgeschlossen. Auf der Stader Geest liegt das Getreide bereits in den Silos, nur in Kehdingen sind noch die Erntefahrzeuge auf den Feldern. "Die Landwirte haben durchschnittliche Erträge eingefahren", zieht Stades Kreislandwirt Johann Knabbe ein erstes Resümee. Dabei gebe es selbst innerhalb des Landkreises starke Schwankungen, "von enttäuschend bis...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen