Neues Fauerwehrhaus für Bützfleth

Der marode Altbau wird aufgegeben

3,63 Millionen Euro für Zukunftsprojekt / Motivationsschub bei den Freiwilligen

tp. Bützfleth. Die Tage des betagten Bützflether Feuerwehr-Gerätehauses samt der maroden Fahrzeughalle am Obstmarschenweg sind gezählt. Im Fachausschuss für Feuerwehr, Sicherheit und Verkehr gab die Politik in Stade jetzt grünes Licht für einen Neubau an der Nicolaus-Dreyer Straße. Die entsprechende einstimmige Empfehlung erfolgte auf Basis einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, die die Verwaltung im Ausschuss vorstellte. Demnach rechnet sich der energieoptimierte Neubau nach dem Vorbild des modernen Feuerwehrhauses im neuen Stader Stadtteil Riensförde langfristig gegenüber einer Sanierung. Für das Zukunftsprojekt, das Ende 2020 abgeschlossen sein soll, werden im städtischen Haushalt rund 3,63 Millionen Euro veranschlagt.
Die Weichenstellung für den Neubau fiel bereits vor rund sechs Wochen, als im Finanzausschuss der Kauf des passenden Grundstücks an der Nicolaus-Dreyer-Straße für 352.000 Euro beschlossen wurde. Das Grundstück soll zur Refinanzierung des Neubaus später verkauft werden.
Wie mehrfach berichtet, regnet es in die Garage des Altbaus hinein. Bei der Fahrzeughalle gibt zudem statische Probleme. Die Brandschutztechnik des Gebäudes ist ebenfalls veraltet. Auch in dem rund sechs Jahrzehnte alten Anbau mit Büro, WC und Gruppenraum herrscht Sanierungsstau. Unter anderem fehlt die vorgeschriebene getrennte Umkleide für weibliche Feuerwehrleute.
"Nach Weihnachten soll die Feinabstimmung beginnen", sagt Bützfleths Ortsbrandmeister Heiko Cordes (51), der mit vier weiteren Feuerwehrleuten zu einer Arbeitsgruppe gehört, die gemeinsam mit der Gebäudewirtschaft Stade (GWS) und dem Architekten das Großprojekt plant. Unter anderem werden Abstellmöglichkeiten für fünf Fahrzeuge und vier Anhänger geschaffen. Unter den rund 120 Freiwilligen aus Bützfleth und Bützflethermoor herrsche durchweg positive Stimmung, so Cordes: "Wir uns alle bedeutet die feste Aussicht auf das neue Gerätehaus einen unheimlichen Motivationsschub."

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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