Neues Leitbild für Wirtschaftsraum: Die Elbe als verbindendes Element

Stades Wirtschaftsförderer Thomas Friedrichs
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bc. Stade. Die Elbe als Trennlinie aufbrechen! Das ist das Ziel des Leitbildes für den "Wirtschaftsraum Unterelbe 2030". Der Kreistag befasst sich auf Antrag der Grünen am Montag, 7. Dezember, in öffentlicher Sitzung mit dem Thema (9 Uhr, Kreishaus).

Drei Länder sind an an dem Leitbild beteiligt: Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein. Am 13. Januar soll das neue länderübergreifende Regionalmanagement vorgestellt werden, das als Orientierungsrahmen für künftige politische und unternehmerische Entscheidungen dienen soll.

Als Vertreter des Landkreises Stade sitzen bei dem Projekt die Wirtschaftsförderung sowohl des Landkreises als auch der Hansestadt Stade sowie die IHK Stade mit im Boot. "Wir brauchen eine selbstbewusste Außendarstellung des Wirtschaftsraums. Über die Elbe hinweg", sagt Stades Wirtschaftsförderer Thomas Friedrichs.

Der Finanzausschuss der Stadt Stade gab bereits sein Okay für das Basispapier. Bürgermeisterin Silvia Nieber: "Wir müssen die Kräfte bündeln. Als einzelne Kommune findet man nicht mehr statt. Es wird nur noch in Regionen gedacht." Daher sei eine gemeinsame Vermarktung so wichtig, um junge und innovative Unternehmen in der Region anzusiedeln.

Grünen-Ratsherr Reinhard Elfring nannte das Leitbild die bessere Alternative zur "glücklosen" Süderelbe AG: "Die Süderelbe AG ist ein zusammengewürfeltes Konstrukt."

• Weitere Themen im Kreistag: Haushaltsplan und Abfallgebühren

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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