Noch immer Wildmüll am Moorwettern in Stade

Wildmüll am Wegrand

Stadtbaurat hofft auf soziale Kontrolle

tp. Stade. Nach wie vor unzufrieden mit dem schlechten Pflegezustand der Umgebung des Entwässerungskanals Hollerner Moorwettern nahe der Hohenfriedberger Straße im Altländer Viertel in Stade ist Anwohner Carsten Meyer. Mehr als einen Monat nachdem das WOCHENBLATT über illegal abgelegte Grünabfälle, Plastikmüll und Renovierungsschutt berichtete, sieht er wenig Besserung. Unter anderem würden Feiernde auf dem Gelände, das langfristig ein Park werden soll, die Nachtruhe der Nachbarn stören und jede Menge Party-Müll hinterlassen.

Auf Nachfrage der Redaktion sagt Stadtbaurat Lars Kolk, er hoffe darauf, dass langfristig soziale Kontrolle greife. Bekanntlich gibt es vage Pläne eines Finanzamt-Neubaus auf einem benachbarten Grundstück. Die Bediensteten hätten dann das Gelände, das von ihnen in der Pausenzeiten genutzt werden könnte, zumindest tagsüber im Blick.

Überdies räumt der Stadtbaurat Personalengpässe bei den Kommunalen Betrieben Stade (KBS) ein. Viele Mitarbeiter seien erkrankt, das sehe man am Zustand der städtischen Grünanlage. Die Verwaltung sei um neues Personal bemüht.
Künftig sollen Ordnungsamtsmitarbeiter am Moorwettern häufiger nach dem Rechten schauen.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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