Ohne Verein doch keine Hundewiese in Horneburg

lt. Horneburg. So einfach wie vielleicht mancher Hundehalter gehofft hätte, wird die von der SPD-Fraktion beantragte Einrichtung einer Hundewiese im Flecken Horneburg nun wohl doch nicht. Der Kulturausschuss hat sich dafür ausgesprochen, dass sich zunächst ein Verein gründen muss, der sich bereit erklärt, die Fläche zu pflegen. Lediglich der Rasenschnitt soll vom Bauamt übernommen werden.
"Als Hundebesitzerin frage ich mich, warum wir überhaupt eine Hundewiese brauchen", so Inga-Marie Hoffmann (CDU). Sie sei auch skeptisch, dass jeder Nutzer der Wiese diese auch sauber halten werde und schlug deshalb die vorherige Vereinsgründung vor.
Genau das wollte Andreas Schlichtmann (SPD) eigentlich verhindern. Er hätte sich mehr Eigeninitiative vom Flecken erhofft, stimmte aber am Ende auch dafür, dass eine Hundewiese erst vom Flecken eingerichtet wird, wenn sich ein entsprechender Verein gegründet hat, der bereit ist, einen Pflegevertrag zu unterschreiben.
Schlichtmann hatte zuvor mehrere mögliche Flächen vorgeschlagen, u.a. neben dem Bauhof, in der Wiesenstraße sowie hinter der Sporthalle in der Hermannstraße. Für den Ausschuss kam aufgrund der von einem Horneburger Tierarzt empfohlenen Größe von mindestens 3.000 Quadratmetern allerdings nur die ebenfalls vorgestellte Fläche an der Hafenstraße in der Nähe der Autobahn infrage. Das Areal liegt unmittelbar an einer beliebten Gassi-Geh-Strecke.

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