Radikaler Astschnitt bei Stadersand

Halbseitig wurden die Baumkronen gekappt
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Alles legal: Kommunale Betriebe machen Platz für Schwertransport

tp. Stade. Die Naturschützer der Umweltorganisation BUND witterten schon illegalen Kahlschlag und informierten das WOCHENBLATT über einen aus ihrer Sicht radikal anmutenden Astschnitt an einer langen Baumreihe auf der Stader Elbstraße bei Stadersand. Seitens des BUND vermutete man, eine Privatfirma habe den Rückschnitt in der vergangenen Woche ohne Erlaubnis und Wissen der Stadt eigenmächtig vorgenommen. Auf Anfrage unserer Redaktion erteilt der zuständige Chef der Abteilung Bauen und Stadtentwicklung, Nils Jacobs, Entwarnung.
Die Arbeiten wurden von den Kommunalen Betrieben Stade (KBS) in Vorbereitung für einen Schwerlasttransport für die Dow durch das Stader Transportunternehmen Buchen durchgeführt. Auf dem Streckenabschnitt müssen Tanks mit einer Höhe von ca. 10,50 Metern und einer laut Jacobs "übergroßen" Breite von 9,30 Metern befördert werden. Das Fahrzeug wird den äußersten Rand der 6 Meter breiten Straße befahren. Dabei ragt der Kessel in den von Bäumen bewachsenen Grünstreifen hinein. Eine Prüfung ergab, dass keine geeigneten Alternativstrecken zur Verfügung stehen.
Für den Transport wird eine Sondergenehmigung bei der Verkehrsbehörde beantragt. Die Kosten trägt die Firma Buchen.
• Schwertransporte durch das Stadtgebiet gibt es mehrmals im Jahr, z.B. für Flugzeug-Seitenleitwerke der Firma Airbus.

Halbseitig wurden die Baumkronen gekappt
Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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