Repressionen gegen Falschparker in Stade

Verkehrsbrennpunkt: die enge Bungenstraße
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Lage an der Bungenstraße entschärfen: SPD macht Druck bei der Stadtverwaltung

tp. Stade. Eng und gefährlich ist es nach Beobachtung vieler Verkehrsteilnehmer an der Bungenstraße in der Stader Altstadt. Nach mehreren WOCHENBLATT-Berichten über versperrte Rettungswege und teils gewaltsame Platzkonflikte zwischen Rad- und Autofahrern setzt sich nun auch die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Stade um den Ratsherrn Bernd Pensing, Sprecher im Ausschuss für Feuerwehr, Sicherheit und Verkehr, für eine Entschärfung der Lage ein.

Bezug nehmend auf einen WOCHENBLATT-Leserbrief vom vergangenen Mittwoch, in dem sich der Stader Michael Dohrendorf über Raser in der als Spielstraße ausgewiesenen Bungenstraße, verbotenes Parken auf Rettungswegen und unzureichende Kontrollen beschwerte, macht Bernd Pensing Druck bei Bürgermeisterin Silvia Nieber.

In dem Brief an die Verwaltungsspitze stellt er Fragen, wie "Sind an die Verwaltung vergleichbare Beschwerden schon von anderer Seite herangetragen worden?", "Haben Polizei und Feuerwehr insbesondere wegen der Blockade der Rettungswege zu diesem Problem Erkenntnisse erlangt und mitgeteilt?", "Hat es konkrete Einzelfälle gegeben, in denen in Notlagen Retter durch Falschparker behindert wurden?", "Wie will die Verwaltung dem - präventiv oder repressiv - entgegenwirken?"

Die Stadtverwaltung will in Kürze zu den Fragen Stellung nehmen. Das WOCHENBLATT bleibt am Ball.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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