Schulbau eine Mammutaufgabe

Samtgemeinde-Chef Holger Falcke

Rückblick 2018 und Ausblick 2019 für die Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten


tp. Himmelpforten.
 Die Weiterentwicklung der Schulstandorte mit der Schaffung von Lehrerarbeitsplätzen und naturwisschenschaftlichen Fachräumen sowie die energetische Verbesserungen der Gebäude gehörten zu den größten und kostspieligsten Projekten im Haushaltsjahr 2018 und wird die Kommune auch weiter intensiv beschäftigen. Das berichtete Samtgemeinde-Chef Holger Falcke auf der jüngsten Sitzung des Samtgemeinderates Oldendorf-Himmelpforten. Zugleich gab er einen Ausblick auf bedeutende Vorhaben für 2019.
Im Jahr 2018 hätten Politik und Verwaltung weitere wichtige Projekte auf den Weg gebracht und Herausforderungen gemeistert, etwa die Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Es gab 58 neue Aufnahmen in die für diesen Zweck noch vorhandenen 20 Wohnungen und Häuser, in denen insgesamt 176 Personen aus 23 Nationen leben.
Zu den wichtigen Infrastruktur-Projekten zählten der Ausbau und die Sanierung Gemeindeverbindungsstraßen, die begonnene Erweiterung des Bauhofs und der Rettungswache, der Ausbau einer leistungsfähigen Internet-Versorgung dank intensiver Fördergeld-Aquise, freies W-LAN an Bahnhöfen; im Rathaus in Himmelpforten und im Bürgerhaus in Oldendorf. Die Sanierung des Himmelpfortener Rathausdaches mit dem Ausbau von Büroflächen und der Eröffnung der Kfz-Zulassungsstelle wurden zu Falckes Freude abgeschlossen.
Persönliche Entlastung erfuhr Holger Falcke im Sommer durch den Abschluss der Ermittlungen der Staatsanwalt gegen ihn und sieben Verwaltungsmitarbeiter (das WOCHENBLATT berichtete mehrfach). Nach Anzeige durch einen ehemaligen Mitarbeiter habe sich herausgestellt, "dass an den erhobenen Vorwürfen nichts dran war". Das Verfahren wurde eingestellt, "da in keinem Fall ein hinreichender Tatverdacht" bestand.
In seinem Ausblick auf  stellte Falcke eine "To-do-Liste" vor. Oben auf der Agenda stehe die Weiterentwicklung der Wohnbau-Möglichkeiten in den Mitgliedsgemeinden sowie der "erfolgreiche Fortgang der Himmelpfortener Planung zur Stärkung der Nahversorgung im Zentrum".
Die Kommune müsse zudem "die Chancen der Bahnanbindung im Zusammenhang mit dem Bundesverkehrswegeplan zur Elektrifizierung der Bahnstrecke intensiver nutzen und stärken". Immerhin habe der neue Dienstleister auf dem Gleis, das Unternehmen "Start" als Tochter der Deutschen Bahn beide Bahnhöfe im Samtgemeinde-Gebiet bereits neu mit Automaten ausgestattet.
Die Haushaltslage sei angesichts der Mammutaufgaben der kommenden Jahre allenfalls zufriedenstellend, sagte Falcke mit Blick auf den Umbau oder Neubau der Grundschule Hammah oder dem Erweiterungswunsch um fünf Klassenräume seitens der Oberschule Himmelpforten. Hohe Ausgaben kommen auf die Samtgemeinde im Feuerwehrwesen, bei der Straßensanierung "Im Strich" in Großenwörden und im Friedhofswesen mit der weiteren Einführung und Vereinheitlichung moderner Bestattungsformen zu.
Mit dem Ziel einer einheitlichen Präsentation (Coperate Identity) wolle die Samtgemeinde mit ihren Mitgliedsgemeinden die Außendarstellung als lebenswerter Wohn- und Erholungsraum verbessern.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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