Stade: Piraten stellen einen eigenen Bürgermeister-Kandidaten

Richard Bodo Klaus wohnt seit den 1980er Jahren in Stade
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IT-Unternehmer Richard Klaus tritt gegen Nieber an

bc. Stade. Einen Gegenkandidaten hat Bürgermeisterin Silvia Nieber bereits. Ob dieser große Chancen haben wird, sie ernsthaft herauszufordern, bleibt jedoch abzuwarten. Richard Bodo Klaus wurde kürzlich vom Kreisparteitag der Piraten zum Kandidaten ernannt. Der 52-jährige Stader IT-Unternehmer bewertet seine Chancen gegenwärtig als "gar nicht mal so schlecht".
"Zu einer Wahl gehört, dass die Wähler zwischen Kandidaten wählen können. Da bisher kein Gegenkandidat zu Frau Nieber in Sicht ist, haben die Piraten Stade ihrer demokratischen Pflicht nachkommend, den Kreistagsabgeordneten Richard Bodo Klaus als Kandidaten nominiert", heißt es in einer Pressemitteilung der Piraten.
Klaus' Leitthemen im Wahlkampf werden folgende sein:
Straßenausbau-Beitragssatzung: "Eine Zukunft ohne sie ist möglich."
Die Zukunft Stades: "Zugebaut, verdichtet und im Verkehr erstickend oder Bürgerparks und Sportanlagen schaffen und bewahren", so Klaus. Stade brauche eine Gesamtplanung, die die absehbaren Erfordernisse für Wohnbebauung und für Sport- und Freizeitanlagen kumulativ betrachte.
Bürgerbeteiligung und Transparenz: "Wir werden uns für die Schaffung von Verfahren einsetzen, die sicherstellen, dass betroffene Einwohner bereits in der Planungsphase neuer Projekte vor Fassung von Beschlüssen in Kenntnis gesetzt werden, damit sie sich mit Ideen und Bedenken einbringen können", sagt Klaus.
Richard Bodo Klaus wird im Wahlkampf sicherlich kein Lautsprecher sein. Er setzt auf Gespräche mit den Bürgern, gerne im kleineren Kreis, beispielsweise an einem Stammtisch. Wer Kontakt zu ihm aufnehmen möchte, kann ihm eine E-Mail an vorstand@piraten-stade.de schreiben.

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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