Ungebetener Besuch im Stader Skatepark

Fühlen sich durch Vandalen gestört (v. li.): die Stamm-Skater Vincent Klaus, Danny Dammann und Niklas von Bargen
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Pöbeleien, Geschmiere, Müll und Alkohol: Stadt schaltet Polizei und Bürger im Dienst ein

tp. Stade. "Dies ist ein Platz zum Skaten und nicht zum Rumhängen", sagt Stades Kulturchef Dr. Andreas Schäfer angesichts eines sich verschärfenden Nutzungskonflikttes auf dem neuen Skatepark in Stade, auf den das WOCHENBLATT jetzt die Stadtverwaltung aufmerksam machte. Seit der Neueröffnung des für rund 80.000 Euro sanierten öffentlichen Sport- und Freizeitgeländes unter der Hansebrücke am Bahnhof vor rund einem Vierteljahr bekommen die Stamm-Nutzer aus der regionalen Skater-Szene nach eigenen Angaben nahezu täglich ungebeten Besuch von Vandalen.

Nach Beobachtungen der Skater Vincent Klaus (20), Niklas von Bargen (21) und Danny Dammann (28) würden sich die ungebetenen Gäste unterschiedlichen Alters meistens in größeren Gruppen um 20 Personen im Schutz der Brücke auf dem Skate-Areal versammeln. Entgegen der öffentlich ausgehängen Nutzungsordnung würden sie auf dem Gelände Alkohol trinken, rauchen und ihre Hunde mitbringen. Die Skater beschweren sich über Pöbeleien, Verunzierung der Rampen durch Gekritzel und Verunreinigung der Anlage mit Müll, Erbrochenem und Hunde-Urin. Vincent, Niklas und Danny vertreten die Meinung, "dies ist ein Platz für alle, doch wenn man in Fäkalien tritt, hört der Spaß auf". KBS-Mitarbeiter sind schon mehrfach zur Reinigung angerückt.

Am Montag führten Dr. Schäfer und Bürgermeisterin Silvia Nieber kurzerhand ein Krisengespräch, in dem sie weitere Maßnahmen vereinbarten. Neben der Freiwilligen-Streife "Bürger im Dienst" sollen nun auch die städtischen Vollzugsbeamten und die Polizei auf dem Areal nach dem Rechten schauen und notfalls Platzverweise aussprechen.

Um zu verhindern, dass im Skatepark weiterhin Minderjährige Alkohol konsumieren, schaltete die Stadt das Jugendamt des Landkreises ein.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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