Weg frei für 64 Wohnungen in Stade

Architektenskizze: Im "Klimaquartier" Hahle entstehen vier baugleiche Mietshäuser
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  • Architektenskizze: Im "Klimaquartier" Hahle entstehen vier baugleiche Mietshäuser
  • Foto: Architekturbüro Schüch + Cassau
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Ausschuss bringt für 15 Millionen Euro moderne Neubauten im "Klimaquartier" Hahle auf den Weg

tp. Stade. Neue Mietshäuser mit insgesamt 64 Wohnungen will der große Wohnungsanbieter "Wohnstätte Stade" in Stade-Hahle errichten und damit frischen Wind in das in die Jahre gekommene Wohnquartier bringen. Für das 15 Millionen Euro teure Mammutvorhaben, das bis zum Jahr 2016 realisiert werden soll, erteilte der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umweltfragen (ASU) auf seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag sein Okay.
Das Gremium bewilligte einstimmig die Änderung des Bebauungsplanes „Hahle - Wohnquartier Drosselstieg“. Damit kann die Wohnungsgenossenschaft nun das Neubauvorhaben auf einer 1,1 Hektar-Fläche zwischen Drosselstieg und Kuckucksweg umsetzen.
Wie das WOCHENBLATT berichtete, hatte die "Wohnstätte" auf dem Areal drei marode, rund 50 Jahre alte Wohnblocks in einer Zwangsversteigerung erworben und abreißen lassen. Nun wird mit vier neuen, baugleichen Häusern moderner Ersatz geschaffen. Die Wohnungen haben eine Größe von von 54,65 bis 121 Quadratmetern, eine Parkpalette steht ebenfalls zur Verfügung.
Passend zu den Zielen der Stadt, Hahle zu einem Vorzeige-"Klimaquartier" zu entwickeln, lässt die "Wohnstätte" eine Anlage zur Nahwärmeversorgung errichten. "Über die innovative Technik freue ich mich ganz besonders", sagt Frank Wilshusen, Geschäftsführer der "Wohnstätte". Wie bereits im Stader Stadtteil Kopenkamp, will die "Wohnstätte" das vollautomatische Heizkraftwerk mit Holzhackschnitzeln befeuern. Neben Warmwasser und Heizwärme wird in einem angegliederten Blockheizkraftwerk Strom für den Betrieb der Wärmepumpen erzeugt. Als Rohstoff für die Hackschnitzel dienen unter anderem gefällte Bäume aus Grünpflegemaßnahmen der Wohnstätte.
Wermutstropfen: Für die neue Wohnanlage wird ein Spielplatz geopfert. Frank Wilshusen sieht darin aufgrund der demographischen Entwicklung in Richtung einer Gesellschaft mit weniger Kindern kein Problem. Zudem gebe es im Viertel mehrere Spielplätze in gutem Zustand.
Die neuen Wohnungen stehen - ganz nach dem Motto der "Wohnstätte" "Wir sind für alle da" - Mietern jeder Einkommensklasse zur Verfügung: vom Hartz IV-Empfänger bis zum Gutverdiener.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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