Auch in Stades Ortschaften wird Politik gemacht
Wichtige Themen für Haddorf und Hagen: Spielplätze, Hundekot und ein Generationenpark

Senioren-Fitnessgeräte wie hier in Horneburg würden sich für einen Generationenpark gut eignen
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Ortsrat Haddorf

Spielplätze: Der Plan, in Haddorf in der Nähe von Schule und Jugendhaus einen zentral gelegenen Kinderspielplatz anzulegen, ist aus Kostengründen vorerst auf Eis gelegt. Allerdings haben Häuslebauer aus der Nachbarschaft bereits insgesamt 30.000 Euro an die Stadt gezahlt, damit diese ein entsprechendes Spielplatzangebot für Kinder schafft.
Die SPD möchte nun erreichen, dass zumindest als vorläufige Lösung ein kleiner Spielplatz mit ein paar Geräten an der Straße "Vor der Weide" eingerichtet wird. Dazu hat es bereits eine Unterschriftenaktion gegeben. Demnach gibt es im unmittelbaren Einzugsbereich 32 Kinder im Alter bis zu zehn Jahren. Von Müttern ist außerdem die Bitte vorgebracht worden, den Spielplatz in der Widderstraße durch ein großes Trampolin aufzuwerten. Damit auch kleine Kinder problemlos darauf hüpfen können, soll das Trampolin in den Boden eingelassen werden. Vorgesehen ist, dass sich Stadt und Ortschaft die veranschlagten Kosten in Höhe von 6.700 Euro teilen.

Jugendhaus Haddorf: Hockeyfeld statt alter Skaterrampen

Hundekot: Ein vielerorts bekanntes Ärgernis greift die Haddorfer SPD mit diesem Antrag auf. Im Ort soll ein zusätzlicher Spender mit Hundekotbeuteln aufgestellt werden. Der Beutelspender soll im Herzog-Heinrich-Weg im Bereich der Gabelung Wanderweg Waageweg platziert werden. Dieser Weg in Richtung DRK ist zu einer beliebten Strecke für Gassigeher geworden. Offensichtlich haben sich auch in Haddorf in letzter Zeit mehr Menschen einen Hund angeschafft, um etwas Abwechslung im Corona-Einerlei zu haben.

Friedhof: Die Haddorfer sind stolz auf ihren schön gestalteten Friedhof. Einziger Wermutstropfen: das Dach der Friedhofskapelle. Das Dach ist mit Moos bewachsen, was äußerst unansehnlich wirkt. Nach dem Willen der SPD sollte das Dach gereinigt und anschließend versiegelt werden. Kostenpunkt: 4.000 bis 5.500 Euro. Zudem sollten die Wege zu den Gräbern mit einer wassergebundenen Deckschicht aus Schlacke versehen werden. Damit wäre der Zugang für gehbehinderte Personen leichter.

Ortsrat Hagen

Spielplätze: Das Thema Spielplätze beschäftigt auch die Politik im Hagener Ortsrat. In einem gemeinsamen Antrag von SPD, WG und CDU geht es um das Spielplatzkonzept für die Ortschaft. Drei Spielplätze im Dorf sollen erhalten bleiben. Zwei davon müssten aber nach einhelliger Meinung in den Fraktionen aufgewertet werden, der dritte könnte hingegen verkleinert werden.

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Generationenpark: Ganz aufgegeben werden sollte nach Ansicht der Politik der Spielplatz Bussardweg. Der mögliche Verkaufserlös für dieses Grundstück könnte in das Projekt "Generationenpark" fließen, so die Idee. Dieser Park könnte auf der städtischen Fläche an der Schule entstehen - unter Einbeziehung des bereits vorhandenen Bolzplatzes.
Angedacht sind ein Abenteuerspielplatz sowie ein Mehrzweckfeld, auf dem Beachvolleyball oder Handball gespielt werden kann. Außerdem sollen Fitnessgeräte aufgestellt werden. "Wir erwarten durch diesen Generationenpark eine Stärkung der Ortsmitte als Treffpunkt und als enorm wichtiges Angebot für die Jugendlichen und Hagener Vereine", schreiben die Fraktionen. Man bringe sich auch gern aktiv in die Planungen ein, so das Angebot.

Sperrung des Bahnübergangs in Hagen macht Hupen der Züge überflüssig

Infotafel: Am Ortseingang von Hagen (Ecke Hagener Hauptstraße/Stadtweg) soll eine Infotafel aufgestellt werden. Die Tafel war bereits im November 2020 Thema im Ortsrat. Damals wurde der Antrag, eine solche Tafel aufzustellen, bei Stimmengleichheit abgelehnt. Der Stadt hatte Kosten von rund 1.700 Euro errechnet. Als Kostenrahmen war von der Politik in Hagen aber nur 500 Euro vorgegeben worden.
Nun hat aber ein Hagener Bürger angeboten, eine Infotafel aus Holz zu bauen. Die Kosten für die Aufstellung des Schildes durch die Kommunalen Betriebe Stade (KBS) würden unter 400 Euro liegen.

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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