"Zugewinn fürs Altländer Viertel"

Freude über den neuen Treffunkt bei Ratsherr Nasir Rajput
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Aus der Abteilung "Wissen"

Neuer Quartiersraum: Eröffnung am Tag der Städtebauförderung / Name gesucht

tp. Stade. Lange stand die verwaiste Filiale der Sparkasse Stade-Altes Land im Multi-Kulti-Stadtteil Altländer Viertel in Stade leer. Nach umfassendem Umbau für 200.000 Euro steht den Viertel-Bewohnern das Gebäude an der Grünendeicher Straße 1b jetzt als multifunktionaler Quartiersraum zur Verfügung.

"Ein Zugewinn für das gesamte Viertel", freut sich CDU-Ratsherr Nasir Rajput über den neuen Treffpunkt für Vereine und Gruppen aus "seinem Stadtteil". Herzstück des Gebäudes, das von dem Stader Architekten Markus Neuberg (artec GmbH) geplant wurde, ist ein kleiner Saal im früheren Schalterraum, der rund 110 Quadratmeter der Gesamtfläche von 190 Quadratmetern einnimmt.

Das Haus mit neuer Küche, Sanitärbereich, Garderobe, Stuhllager und Besprechungsraum steht für Bewegungsangebote, Eltern-Kind-Gruppen, Konzerte, Chorproben, Vorträge, Veranstaltungen und Feiern offen. Nicht zuletzt für größere Trauergesellschaften fehlte in dem Viertel bislang ein geeignetter Raum, berichtet Qartiersbewohner Rajput.

Des Weiteren steht der Raum künftig dem Quartiermanagement zur Verfügung.

Im Rahmen des "Tages der Städtebauförderung" am Samstag, 5. Mai, um 11 Uhr eröffnet die Stadt den Quartiersraum mit einer Feier. Nach einer Begrüßungsrede von Bürgermeisterin Silvia Nieber wird es ein buntes Rahmenprogramm - auch für Kinder - geben.

Noch offen ist der zukünftige Name des Gebäudes. Aus den bereits eingegangen Vorschlägen, wird am Aktionstag der beliebteste Vorschlag ausgewählt.

Das Ex-Sparkassengebäude wurde im Jahr 2017 mit Mitteln der Städtebauförderung von der Stadt Stade gekauft, um es als Quartiersraum für die Belange der Bewohner des Altländer Viertels zu nutzen. Der Planungsprozess für den Umbau startete mit einem Workshop mit verschiedenen Institutionen des Quartiers.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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