Zukunft für Südafrika ohne Kohle?

Bobby Peek (li.) mit Silke Hemke (BUND Stade) und Übersetzer Mahdieu Wermes (Übersetzung)
  • Bobby Peek (li.) mit Silke Hemke (BUND Stade) und Übersetzer Mahdieu Wermes (Übersetzung)
  • Foto: BUND Stade
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Über die Bedingungen des Kohleabbaus in Südafrika

tp. Stade. Unter welchen Umständen wird Kohleabbau in Südafrika betrieben? Einen interessanten Vortrag zu dem Thema hielt Bobby Peek, Vorsitzender von "Groundwork Südafrika", einer zu der internationalen Umweltvereinigung "Friends of the Earth" gehörenden Organisation, kürzlich in Stade. Eingeladen hatten die Bürgerinitiative Stade-Altes Land und der BUND.
Bobby Peek berichtete anschaulich von den Gesundheitsgefahren, die von den Kohleabbaustätten ausgehen, sowie von den durch verseuchtes Grundwasser hervorgerufenen Umweltschäden. Sauberes Wasser ist in Südafrika inzwischen knapp, und in manchen Gebieten ist Landwirtschaft nicht mehr möglich.
25 Prozent der Kohleproduktion Südafrikas wird exportiert, auch nach Deutschland. Basierend auf Billiglöhnen und geringen Sicherheitsanforderungen ist die Exportkohle billig.
Bobby Peek ist überzeugt, dass eine Zukunft ohne Kohle notwendig und auch möglich ist. Die Menschen - auch in Stade - müssten sich gemeinsam gegen die Nutzung der Kohle wehren, so der Umweltaktivist.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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