Nur 41 neue Corona-Fälle in der vergangenen Woche
Inzidenz im Landkreis Stade seit Anfang Mai auf ein Fünftel gesunken

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jd. Stade. Abgesehen von den allgemeinen Corona-Lockerungen, die mit Wirkung zum heutigen Montag, 31. Mai, in Kraft treten, können die Menschen im Landkreis Stade mit weiteren Erleichterungen rechnen. Denn die Sieben-Tage-Inzidenz liegt seit sechs Tagen unter der 35er-Marke, davon fünf Werktage in Folge. Da der Inzidenzwert auch am Montag mit 19,6 deutlich unter dem Grenzwert von 35 liegt, kann der Landkreis im Rahmen der niedersächsischen Corona-Verordnung weitere Lockerungen verkünden. Diese würden frühestens ab Mittwoch gelten.

Bei einem Inzidenzwert unter 35 nach der neuen Verordnung verschiedenen Lockerungen möglich. So dürfen Clubs, Bars und Diskotheken wieder öffnen. Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes entfällt dann dann. allerdings müssen Gäste einen aktuellen negativen Corona-Schnelltest vorlegen. In Restaurants und Gaststätten sind dann wieder private Feiern mit einer Gästezahl bis zu 100 Personen erlaubt. Auch für Kinos, Konzerte und kulturelle Veranstaltungen werden die Beschränkungen ab einem Wert unter 35 weiter gelockert. Das gilt auch für den Sport.

Beim Rückblick auf den Monat Mai wird deutlich, dass sich die Corona-Situation im Landkreis Stade kontinuierlich entspannt hat Die Fallzahlen sind auch in der vierten Maiwoche erneut gesunken. In der ersten Maiwoche (3. - 9. Mai) wurden vom Gesundheitsamt 167 positive Testergebnisse gemeldet, in der zweiten Maiwoche (10. - 16. Mai) waren es dann nur noch 126. In der dritten Maiwoche (17. - 23. Mai) sank die Gesamtzahl der positiv getesteten Fälle zwar nur leicht auf 108, doch in der jetzt zu Ende gegangen vierten Maiwoche (24. - 30. Mai) ist ein drastischer Rückgang auf 41 Fälle zu verzeichnen. 

Damit ist der Inzidenzwert für den Landkreis Stade innerhalb eines Monats auf ein Fünftel gesunken: Lag er Anfang Mai noch knapp unter 100, ist er am 31. Mai auf 19,6 gefallen. Das ist zwar schon recht niedrig, aber immer noch deutlich höher als in den Nachbarkreisen. So beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Harburg nur noch 7,1, im Landkreis Rotenburg sind es 11,0 und im Landkreis Cuxhaven sogar lediglich 6,1. 

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Meldung vom 25. Mai:

Die Hoffnung auf weitere Lockerungen bei den Corona-Beschränkungen wurde am Pfingstwochenende getrübt. Am Pfingstsonntag war der Inzidenzwert auf 55,7 gestiegen, am Pfingstmontag lag er mit 51,8 noch immer über dem Grenzwert. Zuvor lagen die Inzidenzwerte vier Werktage lang im 40er-Bereich. Am Dienstag nach Pfingsten (25. Mai) ist das wieder der Fall: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für den Landkreis Stade eine Sieben-Tage-Inzidenz von 48,4.

Nach den Corona-Bestimmungen ist es zulässig, dass im Einzelhandel die Testpflicht entfällt, wenn der betreffende Landkreis eine entsprechende Allgemeinverfügung erlässt. Im Landkreis Stade könnte das diese Woche möglich sein, da der Inzidenzwert jetzt am fünften Werktag in Folge unter 50 liegt. Nähere Informationen dazu hat der Landkreis aber noch nicht bekanntgegeben.

Derzeit müssen Kunden von Geschäften ab einer bestimmten Größe ein negatives Ergebnis eines Corona-Schnelltests vorweisen, das nicht älter als 24 Stunden ist. Ausgenommen von der Testpflicht sind weiterhin Geschäfte des täglichen Bedarfs (z.B. Lebensmittelmärkte).

Meldung vom 24. Mai:
 Es sah schon so gut aus in der vergangenen Woche: Die Inzidenzzahlen im Landkreis Stade waren unter die magische Marke von 50 geklettert. Bei einer dauerhaften Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 wären weitere Lockerungen beiden Corona-Beschränkungen möglich gewesen. Doch am Wochenende kam die Ernüchterung: Am Pfingstsonntag ist der Inzidenzwert auf 55,7 gestiegen, am Pfingstmontag lag er mit 51,8 noch immer über dem Grenzwert.

Nach vier Tagen mit Inzidenzwerten im 40er-Bereich ist damit die Hoffnung hinfällig, dass im Einzelhandel die Testpflicht entfällt. Derzeit müssen Kunden von Geschäften ab einer bestimmten Größe ein negatives Ergebnis eines Corona-Schnelltests vorweisen, das nicht älter als 24 Stunden ist. Ausgenommen von der Testpflicht sind weiterhin Geschäfte des täglichen Bedarfs (z.B. Lebensmittelmärkte).

Nach den neuen Corona-Regeln, die jetzt in Niedersachsen gelten, muss der Inzidenzwert fünf Werktage hintereinander unter 50 liegen, damit die Testpflicht für Geschäfte entfällt. 

Mit seiner aktuellen Sieben-Tage-Inzidenz von 51,8 weist der Landkreis Stade den derzeit höchsten Wert in der Region auf. Sämtliche Nachbarkreise liegen zum Teil deutlich darunter. Der Landkreis Rotenburg kommt auf 44,0, der Landkreis Harburg meldet 29,0 und im Landkreis Cuxhaven sind es sogar nur 11,1. Selbst Hamburg weist mit 34,8 einen wesentlich geringeren Inzidenzwert als der Landkreis Stade auf.

Meldung vom 17. Mai:
jd. Stade. Auch in der zweiten Maiwoche hat sich die Corona-Situation im Landkreis Stade weiter entspannt. Die Fallzahlen sind in der vierten Woche in Folge gesunken. In der 16. Kalenderwoche (17. - 23. April) wurden insgesamt 244 neue Corona-Infektionen gemeldet, in der 17. Kalenderwoche (24. April - 2. Mai) waren es 191 und in der 18. Kalenderwoche (3. - 9. Mai) 167. In der vergangenen Woche (19. Kalenderwoche) ist die Zahl der neu registrierten Corona-Fälle im Landkreis Stade auf 126 gesunken.  

Mit den rückläufigen Fallzahlen sinkt auch der Inzidenzwert. Aktuell wird die Sieben-Tage-Inzidenz mit 58,7 angegeben (Stand: 17. Mai). Wie berichtet, sind nur noch die Werte des Robert-Koch-Instituts (RKI) maßgebend.

Auch die Zahl der akuten Corona-Fälle geht weiter zurück. Aktuell befinden sich 332 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, in Isolation. Vor einer Woche waren es noch rund 100 Infizierte mehr. 

Neun Personen werden wegen einer COVID-19-Infektion stationär in den Elbe Kliniken behandelt, davon liegen zwei Patienten auf der Intensivstation. 117 Menschen sind bisher im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben.

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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