jd. Stade. Der Inzidenzwert für den Landkreis Stade liegt weiterhin deutlich unter der 100er-Marke. Daher ist vorerst nicht zu befürchten, dass wieder die Corona-Notbremse angezogen werden muss. Aktuell wird die 
Sieben-Tage-Inzidenz mit 75,3 angegeben (Stand: 7. Mai). Wie berichtet, sind nur noch die Werte des Robert-Koch-Instituts (RKI) maßgebend. 

Ein wenig Sorge macht die Corona-Situation in der Kreisstadt: Immerhin 43 Prozent der aktuellen Corona-Fälle im Landkreis werden aus Stade gemeldet. Das sind überproportional viele Fälle. Denn lediglich 25 Prozent der Landbevölkerung wohnt in der Hansestadt. 

Seit Tagen rückläufig ist die Zahl der akuten Corona-Fälle: Derzeit befinden sich 443 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, in Isolation. Das sind deutlich weniger als in der Vorwoche.

16 Personen werden wegen einer COVID-19-Infektion stationär in den Elbe Kliniken behandelt, davon liegen vier Patienten auf der Intensivstation. 116 Menschen sind bisher im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Innerhalb der vergangenen zwei Tage sind damit gleich zwei Corona-tote hinzugekommen, nachdem zuvor längere Zeit kein Todesfall registriert wurde.

Die Corona-Zahlen der vergangenen Wochen:

Freitag, 7. Mai: 4.747 (+24); Sieben-Tage-Inzidenz: 75,3
Donnerstag, 6. Mai: 4.723 (+33); Sieben-Tage-Inzidenz: 76,8
Mittwoch, 5. Mai: 4.690 (+45); Sieben-Tage-Inzidenz: 89,5 
Dienstag, 4. Mai: 4.645 (+1); Sieben-Tage-Inzidenz: 78,2
Montag, 3. Mai: 4.644 (+0); Sieben-Tage-Inzidenz: 94,9

Sonntag, 2. Mai: 4.644 (+40); Sieben-Tage-Inzidenz: 96,8
Samstag, 1. Mai: 4.604 (+26); Sieben-Tage-Inzidenz: 80,2
Freitag, 30. April: 4.578 (+53); Sieben-Tage-Inzidenz: 92,4
Donnerstag, 29. April: 4.526 (+34); Sieben-Tage-Inzidenz: 76,8
Mittwoch, 28. April: 4.592 (+35); Sieben-Tage-Inzidenz: 86,5
Dienstag, 27. April: 4.457 (+3); Sieben-Tage-Inzidenz: 103,7
Montag, 26. April: 4.454 (+50); Sieben-Tage-Inzidenz: 120 

Sonntag, 25. April: 4.404 (+0); Sieben-Tage-Inzidenz: 120 
Samstag, 24. April: 4.404 (+27); Sieben-Tage-Inzidenz: 101
Freitag, 23. April: 4.377 (+42); Sieben-Tage-Inzidenz: 115,4
Donnerstag, 22. April: 4.335 (+50); Sieben-Tage-Inzidenz: 114,4
Mittwoch, 21. April: 4.285 (+69); Sieben-Tage-Inzidenz: 126,2
Dienstag, 20. April: 4.216 (+6); Sieben-Tage-Inzidenz: 108,6
Montag, 19. April: 4.210 (+0); Sieben-Tage-Inzidenz: 124,7

Sonntag, 18. April: 4.210 (+59); Sieben-Tage-Inzidenz: 124,7
Samstag, 17. April: 4.151 (+41); Sieben-Tage-Inzidenz: 101,2
Freitag, 16. April: 4.110 (+ 41); Sieben-Tage-Inzidenz: 105,6
Donnerstag, 15. April: 4.069 (+ 54); Sieben-Tage-Inzidenz: 113,9
Mittwoch, 14. April: 4.015 (+ 52); Sieben-Tage-Inzidenz: 121,8
Dienstag, 13. April: 3.963 Fälle (+ 5); Sieben-Tage-Inzidenz: 113,9
Montag, 12. April: 3.958 (+0); Sieben-Tage-Inzidenz: 112,0

Sonntag, 11. April: 3.958 (+55); Sieben-Tage-Inzidenz: 113,0
Samstag, 10. April: 3.903 (+39); Sieben-Tage-Inzidenz: 88,0
Freitag, 9. April: 3.864 (+ 74); Sieben-Tage-Inzidenz: 81,7
Donnerstag, 8. April: 3.790 (+ 56); Sieben-Tage-Inzidenz: 63,1
Mittwoch, 7. April: 3.734 (+ 2); Sieben-Tage-Inzidenz: 56,2
Dienstag, 6. April: 3.732 Fälle (+ 6); Sieben-Tage-Inzidenz: 75,8
Montag, 5. April: 3.726 (+-0); Sieben-Tage-Inzidenz: 79,2

Sonntag, 4. April: 3.726 (+18); Sieben-Tage-Inzidenz: 79,7
Samstag, 3. April: 3.708 (+40); Sieben-Tage-Inzidenz: 76,3
Freitag, 2. April: 3.668 (+ 27); Sieben-Tage-Inzidenz: 73,3
Donnerstag, 1. April: 3.641 (+ 40); Sieben-Tage-Inzidenz: 68,5

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Das war der Stand vom 6. Mai:

jd. Stade. Streng, locker, noch lockerer: Der Landkreis Stade durchläuft in diesen Tagen in Sachen Corona geradezu ein Wechselbad der Gefühle. Bis Mittwoch galten die strengen Bestimmungen der "Bundes-Notbremse (nächtliche Ausgangssperre, Kontaktbeschränkungen, "Click and Meet" im Handel nur mit Schnelltest). Nachdem der Inzidenzwert fünf Werktage in Folge unter 100 lag, wurde am Donnerstag gelockert. Damit sind wieder diejenigen Corona-Regeln verbindlich, die bereits vor der Notbremse galten. Das allerdings nur für vier Tage. Denn ab Montag tritt die neue Corona-Verordnung des Landes in Kraft, die zahlreiche Lockerungen vor allem im Handel, in der Gastronomie und im Tourismusbereich vorsieht. Die Geschäftsinhaber im Landkreis Stade müssen sich damit innerhalb von vier Werktagen auf die zweite gravierende Änderung bei den Corona-Regeln einstellen.

Bei genauerem Hinsehen bringen einige neue Bestimmungen im Corona-Regelwerk aber gar keine richtigen Lockerungen mit sich, sondern stellen eher Verschärfungen dar. Beispiel Einzelhandel: Dort ist seit Donnerstag wieder "Click and Meet" ohne Schnelltest möglich. Kunden können nach vorheriger Terminvereinbarung die Geschäfte aufsuchen. Sie müssen eine Maske tragen und ihre Kontaktdaten hinterlassen. Was nun ab Montag als Lockerung gedacht war, ist aber im Prinzip eher eine Verschärfung: Die Geschäfte dürfen dann zwar für alle Kunden öffnen. Die Pflicht zu Terminbuchung entfällt. Doch das Betreten der Verkaufsräumen ist nur erlaubt, wenn ein tagesaktueller negativer Corona-Test vorgelegt wird oder nachgewiesen wird, dass man von einer Corona-Infektion "genesen" bzw. seit mindestens zwei Wochen vollständig durchgeimpft ist.

Ein erneutes Inkrafttreten der Bundes-Notbremse dürfte vorerst nicht zu befürchten sein: Aktuell liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Stade bei 76,8 (Stand: Donnerstag, 6. Mai). Derzeit befinden sich 448 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, in Isolation.

16 Personen werden wegen einer COVID-19-Infektion stationär in den Elbe Kliniken behandelt, davon liegen zwei Patienten auf der Intensivstation. 115 Menschen sind bisher im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben.

jd. Stade. Aktuell beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Stade 78,2 (Dienstag, 4. Mai). Dieser Wert beruht auf den Angaben des Robert-Koch-Institutes (RKI). Nur die vom RKI ermittelten Zahlen gelten nach den neuen Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes als verbindliche Grundlage, wenn es um die Einführung bzw. Lockerung von Corona-Beschränkungen geht. Das Land Niedersachsen hat daher die Bekanntgabe eigener Werte eingestellt und verweist grundsätzlich auf die RKI-Zahlen.

Vom Landkreis Stade wiederum wird täglich (außer an Wochenenden) die Zahl der aktuellen Corona-Fälle veröffentlicht. Am gestrigen Montag gab es keine neue Zahlen, da die zuständigen Mitarbeiter im Kreishaus erkrankt waren. Laut Kreissprecher Christian Schmidt sollen nur diese beiden Mitarbeiter und ein weiterer Kollege in der Lage sein, die aktuellen Corona-Zahlen aus den vorhandenen Datensätzen herauszufiltern. Der betreffende Kollege, der nicht erkrankt war, soll dafür aber keine Zeit gehabt haben.

Seit Dienstagmittag steht die Zahl der akuten Corona-Fälle aber wieder zur Verfügung: Derzeit befinden sich 576 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, in Isolation.

16 Personen werden wegen einer COVID-19-Infektion stationär in den Elbe Kliniken behandelt, davon liegen zwei Patienten auf der Intensivstation. 114 Menschen sind bisher im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben.

Das war der Stand vom 29. April:

jd. Stade. Der Inzidenzwert für den Landkreis Stade ist am zweiten Tag in Folge gesunken: Die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 76,8 und damit deutlich unter der 100er-Marke (Stand: 29. April).

Die sinkende Inzidenzwerte machen Hoffnung, dass die Corona-Notbremse demnächst aufgehoben wird. Noch ist es aber nicht soweit. Bevor die Beschränkungen wie etwa die nächtliche Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr außer Kraft treten können, muss die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf Werktagen hintereinander unter 100 liegen.

Das heißt konkret: Am Freitag, Samstag und Montag muss der Inzidenzwert ebenfalls niedriger als 100 sein. Erst dann könnte mit Wirkung zum Mittwoch, 5. Mai, die Notbremse für beendet erklärt werden.

Weiter leicht rückläufig ist die Zahl der akuten Corona-Fälle: Derzeit befinden sich 509 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, in Isolation. Das sind neun weniger als am Vortag.

19 Personen werden wegen einer COVID-19-Infektion stationär in den Elbe Kliniken behandelt, davon liegen sechs Patienten auf der Intensivstation. 114 Menschen sind bisher im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben.

Der Landkreis Stade meldet aktuell folgende Corona-Fälle in Schulen, Kitas, Wohneinrichtungen und Flüchtlingsunterkünften:

Montessori-Grundschule in Stade: 3 Klassen in Quarantäne; die Schule bleibt bis 30. April geschlossen
Kita Altländer Viertel in Stade: 1 Gruppe in Quarantäne
Biberkindergarten in Oldendorf: 1 Gruppe in Quarantäne
Kita Estebrügge: 1 Gruppe in Quarantäne
Wohnstätte Lebenshilfe Stade: 1 Bewohner in Isolation, 4 genesen
Flüchtlingsunterkunft in Harsefeld: 5 Bewohner in Isolation, 3 Bewohner in Quarantäne
Flüchtlingsunterkunft in Apensen: 1 Bewohner in Isolation, 6 Bewohner in Quarantäne
LAVES-Futtermittel-Institut, Stade: 4 Mitarbeiter in Isolation, 4 Mitarbeiter in Quarantäne
Elbe-Klinikum Buxtehude: 2 Mitarbeiter in Isolation

Das war der Stand vom 28. April:

jd. Stade. Kann die Corona-Notbremse im Landkreis Stade in der kommenden Woche womöglich gelockert werden? Der aktuelle Inzidenzwert lässt jedenfalls hoffen: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erstmals seit Wochen deutlich unter die 100er-Marke gerutscht und liegt aktuell bei 86,5 (Stand: 28. April).

Weiter leicht rückläufig ist die Zahl der akuten Corona-Fälle: Derzeit befinden sich 518 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, in Isolation. Das sind acht weniger als am Vortag.

21 Personen werden wegen einer COVID-19-Infektion stationär in den Elbe Kliniken behandelt, davon liegen sieben Patienten auf der Intensivstation. 112 Menschen sind bisher im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben.

Corona-Fälle in Flüchtlingsunterkünften
Corona-Fälle sind aktuell in drei Flüchtlingsunterkünften in Apensen und Harsefeld aufgetreten. In Apensen befindet sich eine positiv getestete Personen in Isolation, für sechs weitere Bewohner ist Quarantäne angeordnet. In Harsefeld sind zwei Unterkünfte betroffen. In der einen befinden sich fünf Bewohner in Isolation und drei weitere in Quarantäne, in der anderen ist für drei Bewohner Quarantäne angeordnet worden. Die Ergebnisse der PCR-Tests stehen noch aus.

Außerdem gibt es im Landkreis Stade noch Corona-Fälle in folgenden Schulen, Kitas oder Wohneinrichtungen:

Montessori-Grundschule in Stade: 5 Klassen in Quarantäne; die Schule bleibt bis 30. April geschlossen
Kita Altländer Viertel in Stade: 1 Gruppe in Quarantäne
Regenbogen-Kindergarten in Kutenholz: 1 Gruppe in Quarantäne
Biberkindergarten in Oldendorf: 1 Gruppe in Quarantäne
Kita Estebrügge: 1 Gruppe in Quarantäne
Wohnstätte Lebenshilfe Stade: 1 Bewohner in Isolation, 4 genesen

Das war der Stand vom 27. April:

jd. Stade. Im Impfzentrum des Landkreises Stade haben seit Anfang Januar mehr als 50.000 Menschen ihr Vakzin zum Schutz vor einer Covid-19-Erkrankung erhalten. Hinzu kommen rund 6.000 Impfungen in Arztpraxen.

Gegen 13:50 Uhr wurde am Sonntag im Rahmen des Sonderimpf-Wochenendes im Impfzentrum Stade der 50.000. Piks – in diesem Fall eine Erstimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca – verabreicht. Die für das Impfzentrum Stade zuständige Dezernentin Nicole Streitz zieht eine positive Bilanz des Wochenendes:„Insgesamt haben wir von den geplanten 2.560 Terminen, die auch alle gebucht waren, 2.346 Termine realisieren können.“

Abgesagte Termine konnten kurzfristig durch das Land nachbesetzt worden. Allerdings sind 123 einbestellte Impflinge am Samstag sowie 91 Impflinge am Sonntag ohne Angabe von Gründen einfach nicht erschienen. Das sind immerhin 8,4 Prozent der Termine. Ein derartiges Verhalten sei gerade denjenigen gegenüber, die sehr gerne so einen Impftermin wahrgenommen hätten, unsolidarisch und unfair, so Streitz. Wer seinen Impftermin nicht wahrnehmen möchte oder kann, sollte unter www.impfportal-niedersachsen.de online absagen. Die Stornierung über die Telefon-Hotline 0800 99 88 665 ist ebenfalls möglich.

Da seit der Woche nach Ostern auch die niedergelassenen Ärzte impfen, sind damit im Landkreis Stade seit dem Beginn der Impfkampagne im Januar 2021 inzwischen insgesamt gut 56.000 Impfungen verabreicht worden. 5.961 Impfungen gehen dabei in den vergangenen drei Wochen auf das Konto der Ärzteschaft. Am Sonntag standen 9.800 Personen auf der Warteliste für einen Impftermin. Mitte der Woche waren es rund 600 weniger. 32 davon sind Seniorinnen und Senioren ab 70 Jahren, sechs sind unter 18. Über 80-Jährige stehen nicht mehr auf der Warteliste.

"Ab dieser Woche wird die Zahl der Wartenden deutlich steigen", so Streitz. Hintergrund sei die Entscheidung des Landes Niedersachsen, die Impfungen der dritten Prioritätsstufe mit dem Impfstoff von AstraZeneca für die über 60-Jährigen freizugeben. Das sind im Landkreis rund 25.300 Menschen.

Impfungen für Lehrer und Feuerwehrleute ab Mai

Außerdem hat das Land auch für die Impfungen von Beschäftigten aller Schulformen ab Mai grünes Licht gegeben. „Dazu sind Anmeldungen ab Dienstag, 27. April, möglich“, so die Dezernentin. „Alle Schulleitungen erhalten über das Schulamt vom Landkreis beziehungsweise die zuständigen Rathäuser die erforderlichen Informationen.“ Das gleiche gelte für die Einrichtungen und Dienste der Kinder- und Jugendhilfe.

Ebenfalls für Mai hat das Land angekündigt, dass auch die Freiwilligen Feuerwehren ein Impfangebot erhalten sollen. „Noch fehlt dazu der notwendige Erlass des Landes, aber wir sind gemeinsam mit den Feuerwehren bereits in den Vorbereitungen.“ so Streitz.

Alle Anmeldewünsche der Warteliste, der Schulen und Feuerwehren unter einen Hut zu bekommen, stellt aktuell eine besondere Herausforderung dar. Streitz: „Voraussichtlich – ein Erlass des Landes fehlt ja noch - sind alle gleichermaßen dran und da wollen wir natürlich auch vernünftig mit allen Beteiligten umgehen.“

Für eine belastbare Planung fehle es dem Impfzentrum insbesondere an langfristigen Lieferankündigungen für Vakzine vom Land. So ist für den Mai noch völlig unklar, wann welche Impfstoffmengen geliefert werden. Streitz: „Dementsprechend können wir auch jetzt noch keine umfassenden Terminangebote machen. Wir bleiben gezwungenermaßen bei Planungen von Woche zu Woche.“ Das bedeutet für das Stader Impfzentrum pro Woche maximal gut 6.000 Impfdosen.

Landkreis ist weiter Hochinzidenzkommune

Im Landkreis Stade gelten weiter die verschärften Corona-Beschränkungen. Aktuell liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 103,7 (Stand: 27. April).

Ein wenig gesunken ist die Zahl der akuten Corona-Fälle: Derzeit befinden sich 526 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, in Isolation. Das sind elf weniger als am Vortag. Deutlicher gesunken ist die Zahl derjenigen, für die als Kontaktpersonen ersten Grades eine Quarantäne angeordnet worden ist: Gemäß Infektionsschutzgesetz dürfen aktuell 1.336 Menschen ihr Haus bzw. ihre Wohnung nicht verlassen.

21 Personen werden wegen einer COVID-19-Infektion stationär in den Elbe Kliniken behandelt, davon liegen acht Patienten auf der Intensivstation.

Das war der Stand vom 23. April:

jd. Stade. Die erste Woche im verschärften Lockdown hat der Landkreis Stade fast hinter sich - und ein Ende ist noch nicht abzusehen. Im Gegenteil: Als Folge der am heutigen Freitag, 23. April, in Kraft getretenen "Bundes-Notbremse" (Änderung des Infektionsschutzgesetzes) wird ab dem morgigen Samstag aller Voraussicht nach auch im Landkreis Stade eine nächtliche Ausgangssperre gelten. Demnach ist es untersagt, sich zu privaten Zwecken zwischen 22 Uhr abends und 5 Uhr morgens draußen aufzuhalten. Ausnahmen gibt es für Jogger oder Spaziergänger, die dürfen allein oder mit Hund bis Mitternacht unterwegs sein.

Eine entsprechende Allgemeinverfügung auf Basis der Neuregelungen im Infektionsschutzgesetz wird gerade im Stader Kreishaus ausgearbeitet (Stand: Freitagvormittag) und soll noch im Laufe des Freitags bekanntgegeben werden.

Die verschärften Bestimmungen greifen, solange die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis über 100 liegt. Aktuell liegt der Inzidenzwert bei 115,4 (Stand: 23. April).

Leicht gesunken ist die Zahl der akuten Corona-Fälle: Derzeit befinden sich 561 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, in Isolation. Das sind 13 weniger als am Vortag. Weiterhin hoch bleibt auch die Zahl derjenigen, für die als Kontaktpersonen ersten Grades eine Quarantäne angeordnet worden ist: Gemäß Infektionsschutzgesetz dürfen derzeit 1.739 Menschen ihr Haus bzw. ihre Wohnung nicht verlassen.

21 Personen werden wegen einer COVID-19-Infektion stationär in den Elbe Kliniken behandelt, davon liegen neun Patienten auf der Intensivstation.

Das war der Stand vom 22. April:

jd. Stade. Die Zahl der aktuellen Corona-Fälle im Landkreis Stade erklimmt neue Höchstmarken. Mit Stand vom Donnerstag, 22. April, sind es jetzt 574 "aktuell Erkrankte". So bezeichnet der Landkreis Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden und sich deswegen in Isolation befinden. Das sind 23 mehr als am Vortag. Weiterhin hoch bleibt auch die Zahl derjenigen, für die als Kontaktpersonen ersten Grades eine Quarantäne angeordnet worden ist: Gemäß Infektionsschutzgesetz dürfen derzeit 1.776 Menschen ihr Haus bzw. ihre Wohnung nicht verlassen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist leicht gesunken und liegt jetzt bei 114,4. Damit gilt der Landkreis Stade weiterhin als sogenannte Hochinzidenzkommune. Es gelten schärfere Corona-Beschränkungen als in Landkreisen mit einem Inzidenzwert unter 100.

21 Personen werden wegen einer COVID-19-Infektion stationär in den Elbe Kliniken behandelt, davon liegen neun Patienten auf der Intensivstation.

Das war der Stand vom 21. April:

jd. Stade. Am Vortag war  die Zahl der aktuellen Corona-Fälle im Landkreis Stade noch rückläufig, jetzt steigt sie wieder - und das gleich auf einen neuen Höchstwert: 551 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, befinden sich aktuell in Isolation. Das sind 21 mehr als am Vortag. Ebenfalls gestiegen ist die Zahl derjenigen, für die als Kontaktpersonen ersten Grades eine Quarantäne angeordnet worden ist: Gemäß Infektionsschutzgesetz dürfen derzeit 1.729 Menschen ihr Haus bzw. ihre Wohnung nicht verlassen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist leicht gesunken und liegt jetzt bei 126,2. Damit gilt der Landkreis Stade weiterhin als sogenannte Hochinzidenzkommune. Es gelten schärfere Corona-Beschränkungen als in Landkreisen mit einem Inzidenzwert unter 100.

21 Personen werden wegen einer COVID-19-Infektion stationär in den Elbe Kliniken behandelt, davon liegen neun Patienten auf der Intensivstation.

Corona-Zahlen in Stade schnellen nach oben: Grundschule wird geschlossen

Das war der Stand vom 20. April:

jd. Stade. Erstmals seit Tagen ist die Zahl der aktuellen Corona-Fälle im Landkreis Stade rückläufig - wenn auch nur leicht: Derzeit befinden sich 530 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, in Isolation. Das sind 13 weniger als am Vortag. Weiterhin hoch bleibt Zahl derjenigen, für die als Kontaktpersonen ersten Grades eine Quarantäne angeordnet worden ist: Gemäß Infektionsschutzgesetz dürfen derzeit 1.692 Menschen ihr Haus bzw. ihre Wohnung nicht verlassen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist leicht gesunken und liegt jetzt bei 108,6. Damit gilt der Landkreis Stade weiterhin als sogenannte Hochinzidenzkommune. Es gelten schärfere Corona-Beschränkungen als in Landkreisen mit einem Inzidenzwert unter 100.

18 Personen werden wegen einer COVID-19-Infektion stationär in den Elbe Kliniken behandelt, davon liegen sieben Patienten auf der Intensivstation.

Das war der Stand vom 19. April:

Tendenz weiter steigend: Die Zahl der aktuellen Corona-Fälle hat im Landkreis Stade erneut einen neuen Höchstwert erreicht: Derzeit befinden sich 543 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, in Isolation. So viele akute Fälle gab es bisher noch nie. Deutlich gestiegen ist auch die Zahl derjenigen, für die als Kontaktpersonen ersten Grades eine Quarantäne angeordnet worden ist: Gemäß Infektionsschutzgesetz dürfen derzeit 1.668 Menschen ihr Haus bzw. ihre Wohnung nicht verlassen.

Der Anstieg der Corona-Fälle in den vergangenen Tagen hat auch Auswirkungen auf die Sieben-Tage-Inzidenz: Der Inzidenzwert liegt bei 124,7.

18 Personen werden wegen einer COVID-19-Infektion stationär in den Elbe Kliniken behandelt, davon liegen sieben Patienten auf der Intensivstation.

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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