Jürgen Drews im Interview: "Ich habe mächtig Schiss"

Jürgen Drews, wie man ihn sonst nicht kennt!
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bc. Stade. Der „König von Mallorca“ hält Audienz. Partyschlager-Star Jürgen Drews („Ein Bett im Kornfeld“, „Ich bau Dir ein Schloss“) kommt für ein Konzert ins Stadeum nach Stade (Freitag, 24. Oktober). Mit 69 Jahren wagt sich der Entertainer an ein für ihn völlig neues Projekt. Erstmals wird er auf der Bühne von einer Live-Band begleitet. Im WOCHENBLATT erzählt der als Rampensau bekannte Drews, wie nervös er vor dem Auftritt ist.

WOCHENBLATT: Worauf dürfen sich die Fans freuen?

Jürgen Drews:
Auf einen Jürgen Drews, wie sie ihn wahrscheinlich noch nie gesehen haben. Das Programm ist eine Zeitreise durch ein halbes Jahrhundert meines Lebens. Es besteht aus fünf Komponenten: Jazz, Pop, Dance, Schlager und Sologitarre. Ich werde z.B. ‚Satisfaction‘ von den Stones spielen. Aber auf meine Art.

WOCHENBLATT:
Auf das Bett im Kornfeld muss trotzdem niemand verzichten?

Drews: Richtig! Die Fans erleben mich mal ganz anders, aber natürlich auch so, wie man mich kennt. Das Programm ist als Hommage an meine Frau Ramona gedacht, mit der ich jetzt mehr als 20 Jahre verheiratet bin. Sie soll meine andere Seite auf der Bühne sehen. Vor der Schlagerkarriere war ich u.a. Mitglied einer Jazzband, habe Banjo gespielt, war Sologitarrist und Sänger bei den Les Humphries.

WOCHENBLATT: Wie nervös sind Sie vor dem Auftritt?

Drews:
Ich habe mächtig Schiss und wahnsinnig Respekt vor der Aufgabe. Es sind zweieinhalb Stunden Programm. Normal bin ich zuletzt immer nur eine Stunde aufgetreten.

WOCHENBLATT: Sie werden nächstes Jahr 70 Jahre alt. Gibt es eine große Party?

Drews: Bestimmt nicht. Ich hasse Privatfeiern. Ich trinke keinen Alkohol und rauche nicht. Ich feiere nur auf der Bühne.

WOCHENBLATT:
Heino ist sieben Jahre älter als Sie. Mit seinen Cover-Versionen hat er zuletzt einen Mega-Erfolg gelandet. Was halten Sie davon?

Drews: Die Idee ist richtig geil. Früher war der Volkssänger Heino ein Feindbild für uns. Heute bin ich mit ihm befreundet. Aber das, was er macht, passt nicht zu mir.

WOCHENBLATT:
Welches Konzert haben Sie zuletzt privat besucht?

Drews: Ich war mit meiner Tochter Joelina bei DJ Bobo in Oberhausen. Es war so unterhaltsam, so international, so abwechslungsreich. Wenn ich nur ein Viertel davon auf die Bühne bringe, klopfe ich mir selbst auf die Schulter.

WOCHENBLATT:
Stichwort RTL-Dschungelcamp! Versprechen Sie, dass ihre Fans Sie dort nie sehen werden?

Drews: Ja. In das erste Dschungelcamp wäre ich aus Unkenntnis wahrscheinlich noch eingezogen. Damals hätte man es auch von mir erwartet. Aber jetzt ist das Camp doch ein alter Hut.

WOCHENBLATT:
Ein paar Worte an Ihre Fans in Stade!

Drews: Ich kenne Stade gut, bin ja ein norddeutscher Jung. Die Fans hier sind gut drauf. Deswegen haben wir uns auch entschieden, eines dieser exklusiven Konzerte mit Live-Band hierher zu legen. Ich bin wirklich gespannt, wie es ankommt. Eines ist sicher: Wer Onkel Jürgen schwitzen sehen will, sollte kommen.

• Die Karten für das Konzert im Stadeum kosten 32 Euro und sind erhältlich unter Tel. 04141-409140, unter www.stadeum.de sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen. Einlass ist ab 18.30 Uhr, Beginn um 20 Uhr.

• Das WOCHENBLATT verlost zwei Freikarten inklusive Meet & Greet. Interessierte schicken eine E-Mail mit dem Stichwort „Jürgen Drews“ an gewinnspiel@kreiszeitung.net. Einsendeschluss ist Freitag, 26. September.

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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