So wachsen Weihnachtbäume im Topf besser im Garten an

(sb/ots). Damit nicht Jahr für Jahr über 25 Millionen vor allem Tannen und Fichten als Weihnachtsbäume gekauft und kurze Zeit später einfach weggeworfen werden, hat sich die Baumschulbranche einiges einfallen lassen. So können Weihnachtsbäume seit einigen Jahren auch im Topf gekauft und später im Garten oder im Wald wieder eingepflanzt werden. Damit das auch wirklich funktioniert, sollte allerdings einiges beachtet werden. Da beim ersten Umpflanzen in die Töpfe die Faserwurzeln der Bäume zwangsläufig gelitten haben, brauchen die Tannen besondere Achtsamkeit. So sollten nach dem Fest die ehemaligen Weihnachtsbäume nicht direkt aus der warmen Stube in den kalten Garten gebracht werden. Für eine Übergangszeit von einigen Tagen eignen sich z.B. Garagen besonders gut. Aber auch auf einem Balkon kann man die Pflanzen gut an die tieferen Temperaturen gewöhnen, indem man sie z.B. in eine geschützte Ecke stellt und so vor Kälte und Wind bewahrt.

Mit einer Vliesabdeckung sollte man zurückhaltend sein, hier werden die Nadeln oft einfach braun. Empfehlenswert ist dagegen ein Umtopfen in einen größeren Topf mit guter Bodenvorbereitung und etwas Dünger. So können sich die Wurzeln ausbreiten und sind durch mehr Erde auch von unten besser vor Kälte geschützt.

Immens wichtig ist, das regelmäßige Gießen nicht zu vergessen, denn immergrüne Pflanzen verdunsten auch im Winter eine beträchtliche Feuchtigkeitsmenge. Beachtet man diese Regeln, stehen die Chancen gut, dass der Weihnachtsbaum im heimischen Garten gut anwächst.

Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

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