Spaziergang zum Müllsammeln nutzen

(sb/bund). Zurzeit zieht es viele zu einem Spaziergang in die Natur. Beim Spaziergang im Wald oder Park ziehen jedoch nicht nur erste grüne Triebe und Blüten die Blicke auf sich, sondern leider auch jede Menge Müll. "Der Müll in der Natur, vor allem Plastik, ist ein riesiges, globales Problem", teilt die Umweltschutzorganisation BUND mit. "Es lässt sich mittlerweile von Ackerböden über Gewässer bis in die Tiefsee und sogar bis ins arktische Eis nachweisen. Tiere verheddern sich in den Müllteilen oder halten sie für Nahrung – mit häufig tödlichen Folgen."

Wer einen Beitrag für eine saubere Umwelt leisten möchte, kann jeden Spaziergang zum Müllsammeln nutzen. Jetzt im Frühjahr, bevor Sträucher und Bodendecker austreiben und sich das Laub aus dem letzten Herbst zersetzt, lässt sich Abfall noch am einfachsten auffinden. Wer möchte, nimmt zum nächsten Spaziergang einfach eine kleine Mülltüte mit und kann so den gesammelten Unrat im nächsten Mülleimer oder daheim entsorgen. Feste Handschuhe sorgen dabei für Eigenschutz.

Auch Sportler können während ihres Workouts an der frischen Luft mithelfen: So hat sich mit "Plogging", eine Nebenform des Joggens, etabliert, bei dem sich nach jedem Müllstück gebückt wird.

Wer sich vornimmt, bei jedem Spaziergang mindestens fünf Müllteile mitzunehmen und richtig zu entsorgen, räumt ganz nebenbei Stück für Stück unsere Natur auf. Ganz nach dem Motto: Jedes Teil zählt.

Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

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