Landkreis und Johanniter bitten um Spenden
Spendenkampagne für Goldap in Polen

Mit dem Wechsellader-Lkw sollen die Hilfsgüter transportiert werden: Die Johanniter-Einsatzkräfte Hansi Eggert (v.li.) und Kevin Heckmann mit Landrat Kai Seefried
  • Mit dem Wechsellader-Lkw sollen die Hilfsgüter transportiert werden: Die Johanniter-Einsatzkräfte Hansi Eggert (v.li.) und Kevin Heckmann mit Landrat Kai Seefried
  • Foto: Landkreis Stade/Daniel Beneke
  • hochgeladen von Susanne Laudien

sla. Landkreis Stade. Der Landkreis Stade startet mit der Johanniter-Unfallhilfe eine Hilfsaktion für den polnischen Partnerlandkreis Goldap. Mit dem Geld sollen Sachgüter zur Versorgung ukrainischer Kriegsvertriebener gekauft und nach Goldap gebracht werden. „Gerade auch in dieser schweren Krise stehen wir an der Seite unseres polnischen Partnerlandkreises. Wir möchten die Menschen in Goldap bei der Bewältigung nach Kräften unterstützen und bitten deshalb auch die Bevölkerung des Landkreises Stade um Unterstützung“, sagt Landrat Kai Seefried
Seit 70 Jahren besteht eine Patenschaft zwischen den Landkreisen Stade und Goldap im Osten Polens im Grenzgebiet zwischen der russischen Enklave Kaliningrad, Belarus und Litauen. Die Goldaper Landrätin Marzanna Marianna Wardziejewska berichtete von Hunderten Kriegsvertriebenen aus der Ukraine, die inzwischen im Landkreis Goldap (rund 25.000 Einwohner) Zuflucht gefunden haben. Es besteht konkreter Bedarf an Kleidung, haltbaren Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Reinigungsmitteln und Medikamenten. „Wir bitten um Geldspenden, um die dringend benötigen Hilfsgüter kaufen zu können. Über unsere direkten Kontakte ins Goldaper Landratsamt ist sichergestellt, dass die Hilfe auch wirklich dort ankommt, wo sie benötigt wird.“ Die Unterstützung der Menschen in Goldap sei ein Zeichen der innigen Verbundenheit mit den polnischen Partnern. Seefried: „Das ist gelebte Völkerverständigung und gleichzeitig ein starkes Zeichen der Solidarität.“ Von den Spenden sollen die Hilfsgüter beschafft und nach Goldap transportiert werden. Die Fahrt des Hilfskonvois soll Anfang Mai erfolgen. „Ich bin den Johannitern für ihre spontane und tatkräftige Unterstützung außerordentlich dankbar. Dieses herausragende ehrenamtliche Engagement über Grenzen hinweg verdient besondere Anerkennung“, sagt der Landrat.
• Spenden können auf folgendes Konto eingezahlt werden: Empfänger: Johanniter-Unfall-Hilfe – Regionalverband Bremen-Verden, IBAN: DE16 3702 0500 0004 3107 18, Verwendungszweck: Ukraine-Hilfe Stade.

Autor:

Susanne Laudien aus Buxtehude

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