Veterinäramt des Landkreises Stade mahnt weiterhin zur Vorsicht
Warnung vor Afrikanischer Schweinepest

nw/sla. Stade. Während der Corona-Pandemie gerät eine Seuche in den Hintergrund, obwohl ihre Bedrohung weiter zunimmt: die Afrikanische Schweinepest (ASP). Zwar ist das ASP-Virus für den Menschen ungefährlich. Für Schweine haltende Betriebe wäre ein Übergreifen der Seuche auf die Ställe jedoch eine Katastrophe. Der Landkreis Stade mahnt daher zur Vorsicht. In Brandenburg und Sachsen sind inzwischen über 1.000 Wildschweine verendet aufgefunden oder erlegt worden, bei denen die ASP nachgewiesen wurde. „Die Veterinärbehörden und Schweinehalter sind in Alarmbereitschaft und warnen vor allem vor der Gefahr durch illegal entsorgte Speisereste“, so Amtstierärztin Dr. Sibylle Witthöft vom Landkreis Stade. Die ASP befällt Haus- und Wildschweine gleichermaßen. Eine Ansteckungsgefahr für Menschen und andere Haustiere besteht nicht. Im Handel angebotenes Fleisch kann bedenkenlos verzehrt werden. Witthöft: „Eine Gefahr besteht nicht nur durch infizierte Wildschweine, die aus ASP-Gebieten einwandern. Auch achtlos weggeworfene Speisereste und anders illegal entsorgte Lebensmittel, die mit dem Virus kontaminiert sind, können die hoch ansteckende Schweinepest übertragen.“ Für alle Bürgerinnen und Bürger gilt: Das Wegwerfen von Lebensmitteln, insbesondere von Wurstwaren und Fleischresten, in die freie Natur ist verboten und stellt ein hohes seuchenhygienisches Risiko dar.
An die Schweinehalter appelliert die Kreisveterinärin ebenfalls eindringlich: „Halten Sie strikt die Maßnahmen zur Biosicherheit ein!“ Das bedeute insbesondere: Betreten der Ställe nur in Schutzkleidung, gegebenenfalls Einzäunung des Betriebsgeländes, konsequente Bekämpfung von Ratten und Mäusen und kein Zutritt von fremden Personen in die Ställe. An die Jägerschaft ergeht die Bitte des Veterinäramtes, weiterhin von jedem erlegten Wildschwein mit der Trichinenprobe eine Blutprobe für einen ASP-Test abzugeben.
• Totfunde von Wildschweinen im Landkreis Stade bitte umgehend an das Kreis-Veterinäramt unter ( 04141/12-3931 melden.

Autor:

Susanne Laudien aus Buxtehude

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