"Die Mannschaft belohnt sich nicht"

Auch ihm fehlte in der Offensive  der Dampf - Henry Sung
  • Auch ihm fehlte in der Offensive der Dampf - Henry Sung
  • hochgeladen von Dirk Ludewig

Oberligist SV Drochtersen/Assel blamiert sich gegen den Tabellenletzten

ig. Drochtersen. Rigo Gooßen, Manager der SV Drochtersen/Assel, ist ein Mann der klaren Worte. Nach der desaströsen Leistung seines Teams in der zweiten Halbzeit gegen den Tabellenletzten Langenhagen und dem daraus resultierenden 2:2 beklagte er auf der Pressekonferenz die Dummheit seiner Spieler. Konkret: Die Mannschaft sei zu dumm, sich für die guten Spiele gegen Spitzenteams zu belohnen.
In der Tat: D/A spielt gegen Teams aus dem vorderen Drittel der Oberliga furios auf, besiegt gar Spitzenreiter Braunschweig deutlich – und leistet sich gegen die schwächeren Teams grobe Aussetzer. Trainer Lars Dammann ahnte ab der 60 Minute „Schlimmes“, forderte seine Kicker auf, mehr zu tun. Der Aufrüttler kam nicht an. Kurz nach seiner Botschaft fingen sich die Kehdinger den Anschlusstreffer ein – und wenig später das 2:2. In der ersten Häfte der Partie vor rund 200 Zuschauern demonstrierte D/A seine Stärke, brillierte mit Kombinations-Fußball und mächtig Druck nach vorne. Das machte sich bezahlt: René Kracke gelangen zwei sehenswerte Treffer. Die Fans, die jetzt auf ein Schützenfest gegen das Schlusslicht hofften, wurden bitter enttäuscht. In Halbzeit zwei habe sein Team das Fußballspielen eingestellt, schimpfte Coach Jagemann. „Das war eine indiskutable Leistung.“ Er sei maßlos maßlos enttäuscht. Dabei hatte der Fußball-Lehrer vor dem Spiel gewarnt, den Kontrahenten ernst zu nehmen. „Die haben uns das Leben schon im Hinspiel beim 0:2 schwer gemacht.“
Die Gäste aus Langenhagen machte aus zwei Chancen zwei Tore - und wieder waren zwei Zähler gegen einen Abstiegskandidaten futsch. Gooßen: „Das war erbärmlich.“ Gästetrainer Stefan Gehrke war hingegen stolz auf die Leistung seines Teams. „Was die im Augenblick durchmachen. Und dann dieses Ergebnis. Das verdient Respekt.“ Hintergrund: Langenhagen zieht sich aus finanziellen Gründen komplett au dem Leistungsfußballl zurück. Eine Lizenz für die Oberliga wurde nicht wieder beantragt. In der neuen Saison startet der Club in der 4. Kreisklasse. „Aber ohne mich als Trainer“, so Gehrke, der das Team ein Jahr betreute.
SV Drochtersen/Assel spielt am Sonntag, 5. Mai, wieder vor heimischen Fans auf. Gegner im Kehdinger Stadion um 15 Uhr ist dann Bückeburg. „Mal sehen, ob die harte Kritik, die Mannschaft aufrüttelt“, so ein frustrierter D/A-Fan.
Landesligist VfL Stade verlor am vergangenen Wochenende das Spiel gegen Jahn Schneverdingen deutlich mit 0:4 Toren. Trainer Malte Bösch zeigte sich nach der Niederlage enttäuscht, sprach von einem absoluten Tiefpunkt. Besser machte es Kreiskonkurrent SV Ahlerstedt/Ottendorf. Das Team von Trainer Hartmur Mattfeldt besiegt im Heimspiel Winsen/Luhe mit 4:0, bleibt im achten Spiel in Folge ungeschlagen. Drei Punkte ergatterte sich auch TuS Güldenstern Stade. Das König-Team besiegte FC Eintracht Cuxhaven mit 4:3 Toren. Für Aufregeung bei allen Beteiligten sorgten drei Elfmeter und eine „Rote Karte“ für den Stader Keeper Patrick Bartsch.

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

Politik
Michael Roesberg ist noch bis Ende Oktober 2021 im Amt

Verzicht auf eine erneute Kandidatur
Stades Landrat Michael Roesberg tritt nicht wieder an

jd. Stade. Politischer Paukenschlag im Stader Kreishaus: Landrat Michael Roesberg (parteilos) hat am Montagabend erklärt, dass er für eine erneute Kandidatur nicht zur Verfügung steht. Die Amtszeit des 63-Jährigen endet im Oktober 2021. Roesberg steht seit 2006 an der Spitze der Kreisverwaltung. Bisher galt als sicher, dass der amtierende Landrat bei den Kommunalwahlen im Herbst 2021 noch einmal ins Rennen geht. Roesberg hätte beste Chancen für eine Wiederwahl gehabt. Er kann auf die...

Politik
Diese beiden Buden sind der Auslöser des Streits   Foto: thl

Verfügungsfonds "Winsen 2030"
Zoff um Verkaufsbuden in Winsen

Mitglieder des Verfügungsfonds werfen der städtischen Vertreterin mangelnde Befähigung vor thl. Winsen. Riesiger Zoff zwischen der Stadt Winsen und den Mitgliedern des Verfügungsfonds "Winsen 2030", in dem ehrenamtliche Personen aus Handel, Gastronomie, Handwerk und Politik sowie Privatpersonen engagiert sind. Insgesamt umfasst der Fonds acht Mitglieder und hat vier Besitzer in Beraterfunktion, bestehend aus Vertretern der City Marketing, der Wirtschaftsförderung, der Stadtverwaltung und des...

Politik
"Wenn kein Handeln erfolgt, wird das Problem nicht nachvollzogen": Christian Heermann an der Kreuzung Nordring/Hamburger Straße

Kreuzung Nordring in Buchholz
"Kriminelle Ampelanlage": Harsche Kritik an Untätigkeit

os. Buchholz. In dieser Woche soll die Ampelanlage an der neuralgischen Kreuzung Hamburger Straße/Nordring am nördlichen Eingang zur Stadt Buchholz umgerüstet werden. Damit endet eine jahrelange Phase, die WOCHENBLATT-Leser Christian Heermann (85) als "kriminell" und "lebensgefährlich" bezeichnet: "Das haben die Stadt Buchholz und der Landkreis von mir im vergangenen November schriftlich bekommen." Wie berichtet, hatte sich der Landkreis auf FDP-Initiative entschieden, die Ampelanlage...

Politik
An den Elbe Kliniken wird Kritik geübt
  2 Bilder

Aus Protest Aufsichtsratsmandat niedergelegt
CDU-Fraktionschefin kritisiert Versäumnisse bei den Elbe Kliniken

jd. Stade. Aufsichtsrat - der geheimnisvolle Zirkel: Die meiste Zeit wirkt ein Aufsichtsrat eher im Verborgenen. Scheidet jemand aus dem Gremium aus, geschieht das meist sang- und klanglos. Die Öffentlichkeit erfährt in der Regel davon nichts. Ganz anders bei der Stader CDU-Ratsherrin und Fraktionschefin Kristina Kilian-Klinge: Sie legte beim Aufsichtsrat der Elbe Kliniken einen Abgang mit Pauken und Trompeten hin. Statt des üblichen Zweizeilers schrieb sie ein dreiseitigen Brief - gespickt mit...

Politik
Pferdehalterin Sabine Popp sieht sich auf ihrer Weide in Glüsingen dem auf dem Nachbarland üppig wachsenden Jakobskreuzkraut ausgesetzt

Für Weidetiere giftig
Jakobskreuzkraut: Kritik an Gemeinde Seevetal hält an

ts. Glüsingen. Weil das für Weidetiere giftige Jakobskreuzkraut üppig auf ökologisch bewirtschafteten Flächen der Gemeinde Seevetal wächst, gerät die Gemeindeverwaltung bei Weidetierhaltern zunehmend in die Kritik. Nach dem WOCHENBLATT-Bericht über den Protest in Ramelsloh zeigt sich auch Sabine Popp, Betreiberin einer Pferdepension in Glüsingen, besorgt. In unmittelbarer Nachbarschaft zu ihrem Weideland gedeiht die gelb blühende Pflanze großflächig. Der Verzehr des Jakobskreuzkrauts kann bei...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen