Sportlerehrung
Peter Brackmann führt die Behinderten-Sportgemeinschaft

Peter Brackmann, Vorsitzender der BSG, bosselt für sein Leben gern
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  • Foto: Stadt Stade
  • hochgeladen von Svenja Adamski

sv. Stade. Für sein langjähriges und vielseitiges Engagement in der Behinderten-Sportgemeinschaft Stade (BSG) wurde Peter Brackmann, Vereinsvorsitzender, Ende Februar bei der Sportlerehrung ausgezeichnet. "Das ist eine wirklich schöne Sache", sagt Brackmann. "Gerade weil wir Breiten- und keinen Spitzensport anbieten, motiviert eine solche Auszeichnung, weiterzumachen."

Die Behinderten-Sportgemeinschaft wurde 1957 in Stade gegründet und bietet ihren Mitgliedern und Reha-Sport-Teilnehmenden diverse Sportarten, von Wassergymnastik über Bosseln bis hin zu Elektro-Rollstuhlhockey, an. Peter Brackmann trat dem Verein 1998 bei und führt ihn seit 2014 als Vorsitzender. Seitdem ist der 74-Jährige vor allem hinter den Kulissen aktiv: Er kümmert sich um das Organisatorische, übernimmt den Fahrdienst für einen Rettungsschwimmer, damit der Ablauf im Schwimmbad für die Mitglieder gewährleistet ist, und führt den Spielbetrieb in der Bosselmannschaft. "Das Bosseln macht mir sehr viel Spaß", sagt Brackmann. "Der Sport ähnelt dem Eisstockschießen. Neben der Technik geht es hier um das harmonische Zusammenspiel im Team. Das hat mich schon immer begeistert." Am 14. Mai steht für das erfolgreiche Bossel-Team, das in der Landesliga spielt, eine Rückrunde in Hannover-Langenhagen an. Das erste Turnier seit dem vergangenen Herbst.

"Die Corona-Pandemie hat auch uns schwer getroffen", bedauert Brackmann. Der 150 Mitglieder starke Verein habe inzwischen einen Aufnahmestopp verhängen müssen, weil dringend nach neuen Übungsleitern gesucht werde. Von früheren acht Übungsleitern seien noch drei übrig geblieben. "Die Pandemie hat Ausbildungsmöglichkeiten erschwert oder ganz zum Erliegen gebracht. Da unser Verein auch viele Reha-Maßnahmen durchführt, müssen unsere Übungsleiter jedoch zertifiziert sein."

Trotz der schweren Pandemie-Zeit blickt Brackmann hoffnungsvoll optimistisch nach vorn: "Aktuell sind wir dabei, unser Hockeyteam mit Elektro-Rollstuhlfahrern wieder aufzubauen, damit auch Turniere wieder stattfinden können. Auch hier freuen wir uns natürlich immer über neue Mitglieder."
Privat fährt Brackmann viel Rad, ist im Schützen- und im Heimatverein und kümmert sich gern um sein Enkelkind.

Autor:

Svenja Adamski aus Buchholz

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