Respekt, aber keine Angst!

Handball-Drittligist VfL Stade kann beim ungeschlagenen Spitzenreiter befreit aufspielen

ig. Stade. Bei derartigen Konstellationen pflegen Vereinsverantwortliche zwei Standardsätze aus der Kommunikationsschatulle zu holen: „Da muss keiner motiviert werden!“ lautet einer. „Das ist für uns das leichteste Spiel, weil keiner einen Erfolg erwartet!“ ist die zweite Formulierung. Gemeint ist die Situation, wenn ein Team wie die Bundesliga-Reserve des VfL Oldenburg mit zwölf Siegen in einem Dutzend Spiele alles niedermacht und vor heimischem Publikum gegen den seit sieben Wochen sieglosen VfL Stade antritt.
So stellt sich die Situation dar, wenn die Damen von der Schwinge am 14. Dezember um 16.30 Uhr in der Sporthalle BBS - Wechloy. Die erst 19-jährige VfL-Torfrau Anna Henke - in Vertretung der etatmäßigen Schlussfrau Kristina Teske - geht entspannt in die Partie. "Ich fahre da nicht hin und schenke denen die Punkte, sondern kämpfe dafür."

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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