Stader Basketballer schreiben Sportgeschichte

Der Dank geht an die Fans: Der VfL Stade steigt in die 2. Bundesliga auf
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(ig). Frenetischer Beifall und Standing Ovations: In der VLG-Sporthalle wurden 600 Fans Augenzeugen eines wahrlich geschichtsträchtigen Ereignisses. Die Regionalliga-Basketballer des VfL Stade besiegten am vergangenen Sonntag den MTV/BG Wolfenbüttel mit 91:71, krönen sich mit dem Meistertitel und jubeln über den sensationellen Aufstieg in die 2. Bundesliga ProB.

Meistertrainer Matthias Weber wurde von Anhängern und Spielern gefeiert, musste eine Sektdusche über sich ergehen lassen. Weber hört als Coach auf, kümmert sich künftig um den niedersächsischen Kader. Er gehe nicht mit Wehmut, sagte der Coach. Er sei vielmehr stolz auf seine Mannschaft. „Was diese Crew geleistet hat, ist unglaublich.“ Weber verabschiedet nicht komplett vom VfL: „Ich stehe dem neuen Trainer Benka Barloschky zur Seite, wann immer er möchte.“

Für die Bundesliga werde sich das Team nicht großartig verändern, sagt Gerd Maxim aus der VfL-Führungsetage. „Die Mannschaft wurde gefragt. Sie will in dieser Konstellation zusammenbleiben.“

Ob Ausnahme-Basketballer Karl Finley den Stadern erhalten bleibt, steht in den Sternen. Der Amerikaner, der gegen Wolfenbüttel noch einmal ein Feuerwerk mit 36 Punkten zündete und Platz zwei in der Regionalliga-Scorer-Wertung belegt, ließ offen, ob er in der neuen Saison wieder das VfL-Trikot überstreifen wird. „Verhandlungen laufen“, so Maxim.

Die Mannschaft traf sich mit Fans nach der denkwürdigen Partie in der Seminarturnhalle, feierte ausgelassen den Erfolg zu den Songs der Stader Band „Crashland“.

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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