Dieter Schnepel übernimmt die Leitung von Dow in Stade

Bei der offiziellen Amtsübergabe: Dieter Schnepel (li.) und Arnd Thomas
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lt. Stade. Dieter Schnepel (48), zurzeit Leiter des Dow-Werkes in Terneuzen (Niederlande), hat Anfang April die Leitung der Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH in Stade übernommen. Im Gegenzug übernimmt der bisherige Stader Werksleiter Arnd Thomas (47) die Leitung des Werkes von Dow in Terneuzen.
Zur offiziellen Amtsübergabe kamen am vergangenen Freitag zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Politik im "von-Stemmen-Hof", unweit des Dow-Werkes, zusammen.
Arnd Thomas betonte, dass er eine tolle Zeit in Stade hatte. Aus vielen Kollegen seien im Laufe der Zeit Freunde geworden. Er sei sicher, dass sein Nachfolger das Unternehmen weiter voran bringen werde, so Thomas.
Dieter Schnepel will nun erst einmal Kontakte knüpfen und seine Beziehungen in der Region ausbauen, kündigte der frisch gebackene Werksleiter an. Sein erster Eindruck sei durchweg positiv.
Schnepel freue sich nun darauf "aus der Heimat" wirken zu können. Der gelernte Molkereifachmann und studierte Verfahrenstechniker ist gebürtiger Stader. Aufgewachsen ist Schnepel in der Nähe von Harsefeld, wo er auch heute wieder mit seiner Frau und seinen Kindern (15 und 17) lebt.
Schnepels Karriere begann 1991 bei Dow in Stade. Zunächst absolvierte er ein Praktikum im Werk, später schrieb er seine Diplomarbeit dort.
Weitere Stationen seiner Laufbahn bei Dow führten ihn u.a. nach Südafrika und Texas (USA) und schließlich in die Niederlande.
Stades Bürgermeisterin Silvia Nieber wies in ihrer Rede darauf hin, dass die Dow nicht nur ein Motor der Wirtschafts- und Stadtentwicklung sei, sondern sich auch im kulturellen und sozialen Bereich stark engagiere.
Als jüngstes Beispiel nannte Nieber die Spende des Unternehmens in Höhe von 240.000 Euro für die Umgestaltung des Platzes "Adolf Ravelin" am Burggraben zu einem Bürgerpark mit Veranstaltungsplatz (das WOCHENBLATT berichtete).
Die Stadt wisse, was sie an der Dow habe, so die Bürgermeisterin. Die langjährige gute Zusammenarbeit zwischen Politik und dem Unternehmen solle deshalb fortgeführt werden.
"Kein Stade ohne die Dow", so Silvia Nieber.

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