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25 Jahre BauTischlerei Käppler in Stade
Ein Vierteljahrhundert für die Kunden da

Uwe Käppler
7Bilder

sb. Stade. Es war kein Aprilscherz, als sich Uwe Käppler (57) am 1. April 1996 mit seiner "BauTischlerei" in Stade selbstständig machte. Mit einem Angestellten eröffnete er seinen Handwerksbetrieb im Gewerbegebiet Am Steinkamp. Das ist auf den Tag genau ein Vierteljahrhundert her.

Schon drei Jahre später erfolgte aus Platzgründen der erste Umzug des Unternehmens. Von der Straße "Am Lohberg" ging es im Januar 1999 direkt an den "Steinkamp" in eine kleine Ausstellung mit angeschlossenem Büro. Im Herbst 2000 zog Uwe Käppler dann mit seinem Unternehmen in eigene Räumlichkeiten in Stade-Wiepenkathen, Ohle Ring 8. "Hier hatten wir genug Platz für eine große Ausstellung sowie Lager und Werkstatt", sagt Uwe Käppler.

Zur Jahrtausendwende übte die "BauTischlerei Käppler" überwiegend Subunternehmer-Tätigkeiten aus und war auf zahlreichen Großbaustellen im Raum Hamburg tätig. "Privatkunden hatten wir damals eher wenig", erinnert sich Sabine Käppler, die in dem familiengeführten Handwerksbetrieb das Büro leitet und sich als Fachberaterin u.a. auf Rollläden und Einbruchschutz spezialisiert hat. "Das änderte sich jedoch bald. Unsere Zuverlässigkeit und unsere gute Qualität sorgten für eine sehr gute Mund-zu-Mund-Propaganda."

Die Bandbreite des Leistungsspektrums vergrößerte sich stetig. 2015 absolvierte Uwe Käppler eine Weiterbildung zum Gutachter für Schäden am Bau, seit 2016 ist die Bautischlerei zertifizierter Einbruchschutz-Fachbetrieb und damit beim Landeskriminalamt Niedersachsen als professionelles "Errichtungsunternehmen von mechanischen Sicherheitseinrichtungen" eingetragen. 2019 und 2020 wurde Käppler bei einer deutschlandweiten Konsumentenumfrage der Test-Bild als TOP-Marke ausgezeichnet: In der Kategorie Innentreppen belegte das Stader Unternehmen einmal den dritten und einmal den zweiten Platz. Seit diesem Jahr ist Uwe Käppler zudem eingetragener Kaufmann im Handelsregister.

Zum Team gehören zwei Tischlergesellen und ein Zimmerer sowie zwei Montagehelfer. Uwe Käppler kümmert sich schwerpunktmäßig um Verkauf, Beratung und Aufmaß beim Kunden, Sabine Käppler ist für die Projektierung und Angebote zuständig. "Wir arbeiten inzwischen nur noch für Privatkunden im nahen Einzugsbereich und nicht mehr auf Großbaustellen", sagt sie. "Wir pflegen im Betrieb eine sehr familiäre Atmosphäre und haben trotz Corona volle Auftragsbücher."

Käppler BauTischlerei
Ohle Ring 8 in Stade
Tel. 04141-407700
www.kaeppler-bautischlerei.de

Käpplers Leistungsspektrum reicht vom Keller bis zum Dach
Von der Kellertreppe bis zum Dachfenster bietet die "BauTischlerei Käppler" ihren Kundinnen und Kunden ein umfassendes Leistungsspektrum. "Zu unseren Tätigkeitsschwerpunkten gehören Terrassenüberdachungen, Treppen in diversen Varianten, Velux-Dachfenster sowie Haustüren", sagt Uwe Käppler.

Terrassenüberdachungen fertigt der Stader Handwerksbetrieb nach Maß in Holz und Aluminium und mit Echtglaseindeckungen. Mit seitlichen Ganzglas-Schiebeanlagen oder Windschutz kann aus der überdachten Terrasse ein Glashaus werden. Die Käppler-Haustüren sind vornehmlich aus Aluminium und verfügen über Einbruchschutz RC2. "Diese werden bei Montage durch einen Fachbetrieb von der KfW-Bank mit hohen Zuschüssen gefördert", gibt Uwe Käppler einen Finanzierungstipp.

Neben dem Neubau ist die "BauTischlerei Käppler" ein kompetenter Ansprechpartner rund um die Renovierung und Sanierung. Unter dem Motto "Alt raus, neu rein" tauscht das Käppler-Team Treppen, aber auch Dachflächen- und Wandfenster sowie Haustüren in allen Ausführungen. Auch die Komplettsanierung von Bodenbelägen inklusive Unterbauerneuerung sowie Dachausbauten gehören zum Leistungsspektrum. Der Fachbetrieb übernimmt zudem in Zusammenarbeit mit Partnerbetrieben komplette Wohnhaus-Innenrenovierungen über mehrere Gewerke. Praktisch für den Kunden: Er hat in Uwe Käppler für alle Arbeiten nur einen Angebots-, Ansprech- und Abrechnungspartner.

Auf grüne Energie gesetzt
Die "BauTischerei Käppler" setzt seit knapp zehn Jahren verstärkt auf erneuerbare Energien. 2012 wurde zur Unterstützung der Gebäudeheizung ein wassergeführter Scheitholzofen installiert. Ein mit Ökogas betriebenes Blockheizkraftwerk für eigene Strom- und Wärmeerzeugung deckt seit 2013 rund vier Fünftel des gesamten Energiebedarfs. Ende 2020 installierte das Käppler-Team eine große Photovoltaik-Anlage auf dem Firmendach. Sie verfügt über einen Hochleistungs-Batteriespeicher sowie einen Heizstab für Wärmespeicherung. In Kürze ergänzt eine Wallbox für E-Autos das Portfolio. Hier dürfen Kunden während ihrer Verweildauer bei Käppler kostenlos ihr Fahrzeug aufladen. Demnächst wird der Betrieb zudem ein eigenes E-Auto anschaffen. Einen Großteil der grünen Energieprojekte setzte Käppler mit der Firma Karl Meyer aus Wischhafen um. 

Betriebsübernehmer gesucht
Zurzeit sucht Uwe Käppler einen Betriebsübernehmer, da der eigene Nachwuchs eine andere Berufswahl getroffen hat. "Wir würden nach der Übernahme zunächst in Vollzeit als Angestellte mitarbeiten", sagt Uwe Käppler. "Angedacht ist dann ein sukzessiver Rückzug aus der Firma im Laufe der kommenden drei bis fünf Jahre."
Verkauft werden soll nur der Betrieb, die Immobilie bleibt Eigentum von Ehepaar Käppler. Von daher sind keine hohen Investitionskosten durch den Käufer nötig.
Der Übernehmer sollte fachlich geeignet sein, da Uwe und Sabine Käppler eine hohe Verantwortung gegenüber ihren Kunden und ihren Mitarbeitern haben. "Da werden wir wählerisch sein", sagen sie. Ein Meistertitel ist nicht notwendig, solange Uwe Käppler noch im Betrieb tätig ist.
• Kontakt: Tel. 04141-407700

Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

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