Corona-Krise: Geschäfte dürfen teilweise wieder öffnen
IHK Stade begrüßt die Beschlüsse der Regierung zu den ersten Lockerungen für die Wirtschaft

Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Stade
  • Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Stade
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  • hochgeladen von Susanne Böttcher

(nw/bo). Bei der IHK Stade stoßen die Beschlüsse von Bundesregierung und Ministerpräsidenten, erste Lockerungen für die Wirtschaft ab der kommenden Woche zuzulassen, auf Zustimmung. "Insbesondere die geplante Öffnung von Geschäften und die Klarstellung zur Öffnung von Dienstleistungsbetrieben begrüßen wir", sagt Hauptgeschäfts-führerin Maike Bielfeldt (Foto). Diese Entscheidung gebe gerade vielen kleinen Handelsunternehmen wieder etwas mehr Luft zum Atmen.
Gemeinsam mit den niedersächsischen IHKs hatte sich die IHK Stade zuvor für ein sogenanntes "Soft Opening" ausgesprochen. Wichtig war der IHK Stade dabei, dass es bundeseinheitliche Vorgaben gibt, um etwaige Wettbewerbsverzerrungen zwischen den einzelnen Ländern zu vermeiden. "Diese Forderung sehen wir als erfüllt", so Bielfeldt. Auch die Nachricht, dass viele Dienstleister ihren Betrieb wieder aufnehmen können, sei ein gutes Zeichen für die Wirtschaft in der Region. Zudem sei es wichtig, dass weitere Schritte auf dem Weg aus der Corona-Krise folgen müssen. "Wir fragen uns aber, welche Perspektive Händler mit größeren Verkaufsflächen über 800 Quadratmetern haben", so Bielfeldt weiter. Diese müssten nach den neuerlichen Beschlüssen weiterhin geschlossen bleiben, was laut IHK zu Irritationen und womöglich Unverständnis bei vielen größeren Betrieben im Elbe-Weser-Raum führen könnte. "Zumal einzelne Sortimente wiederum von der Verkaufsflächenobergrenze ausgeschlossen werden. Hier hätten wir uns klare und einheitliche Regelungen für Betriebe jeder Größenordnung und jedes Sortimentes gewünscht. Ausreichend wäre zum Beispiel eine begrenzte Kundenanzahl entsprechend der Ladengröße", kommentiert die IHK-Chefin den Beschluss zu Verkaufsflächen und Sortimentsausnahmen.
Neben dem Handel seien auch Tourismus und Gastronomie besonders von den derzeitigen Einschränkungen betroffen. Auch für diese Branchen brauche es Perspektiven, wann und in welchem Umfang eine Rückkehr zur Normalität zu erwarten sei. Grundsätzlich müssten den Entscheidungen von Bund und Land nun genaue Richtlinien folgen. "Wir wünschen uns klare Handlungsempfehlungen für unsere Unternehmen", fordert Bielfeldt. Nach der Freude, wieder öffnen zu dürfen, würde sich bei vielen Händlern die Frage stellen, unter welchen Bedingungen dies geschehen könnte und welche Hygienemaßnahmen zur Prävention einzurichten seien. Hier brauche es neben den Grundsatzentscheidungen klare Maßgaben.
• Infos bei der IHK Stade, Kirsten Kronberg, Tel. 04141 - 524123, kirsten.kronberg@stade.ihk.de Foto: IHK

Autor:

Susanne Böttcher aus Buxtehude

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