Arbeitsplätze bis 2023 gesichert
Keine betriebsbedingten Kündigungen bei Airbus

Bei Airbus in Stade herrscht derzeit noch ein Mitarbeiter-Überschuss
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  • Foto: Martin Elsen/www.nord-luftbilder.de
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Politik
Rednerin Dörte Schnell (rote Jacke) rief dazu auf, den Auftritt rechter Gruppierungen bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen nicht zu tolerieren
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Protest-Aktion gegen Corona-Leugner
"Omas gegen Rechts" demonstrieren in Stade gegen Querdenker

jd. Stade. "Impfen statt schimpfen", "Mehr denken statt querdenken", "Eure Freiheit ist Egoismus": Mit Transparenten dieser Art wurde am Montagabend in Stade gegen Impfgegner, Corona-Leugner und Verschwörungstheoretiker protestiert. Rund 140 Menschen fanden sich auf dem Platz Am Sande ein, um darauf hinzuweisen, welche Gefahr für die Demokratie und die freiheitliche Gesellschaft von den sogenannten "Montagsspaziergängen" ausgehen kann. Der Platz in der Stader City war an diesem Abend auch...

Wirtschaft
Die Visualisierung zeigt das futuristische Gebäude des "BREAK"-Autohofs
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Hotel, Restaurants und Raststätte
Evendorf: Autohof der Zukunft soll Anfang 2023 fertig sein

as. Evendorf. Das Fundament liegt bereits: Die Arbeiten am Autohof an der A7-Abfahrt Evendorf schreiten voran. Laut Thorsten Neumann, Projektentwickler der Nanz-Gruppe, sollen Hotel, Restaurants und Rastanlage im Frühjahr 2023 eröffnet werden. Nach Workshops mit Bürgern, Politik, Verwaltung und Investor wurde im vergangenen Jahr die Änderung des Bebauungsplanes „Thaneberg, Döhle/Evendorf“ beschlossen. Wie berichtet, investiert die Nanz-Gruppe rund 20 Millionen Euro, um auf rund 15 Hektar unter...

Politik
Rettungshubschrauber können das Elbe Klinikum in Buxtehude nicht anfliegen. Sie landen daher im Jahnstadion

Elbe Klinikum Buxtehude wird nicht angeflogen
Stadt soll Helikopterlandeplatz schaffen

tk. Buxtehude. Die Stadt Buxtehude soll eine befestigte Landefläche für Helikopter ausweisen, die von allen Rettungsdiensten mit ihren Fahrzeugen gut angefahren werden kann. Diesen Antrag stellt Janet Hüsgen (Grüne). Die Ratsfrau, die seit der Wahl im Buxtehuder Stadtparlament sitzt, weiß, worüber sie redet. Sie ist nämlich auch Feuerwehrfrau im Zug II der Freiwilligen Feuerwehren Buxtehude. Ende 2021 sollte ein Patient vom Elbe Klinikum mit dem Rettungshubschrauber in ein anderes Krankenhaus...

Politik
Dr. Bernd Althusmann

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A1-Anschlussstelle Rade umbauen

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Blaulicht
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Service

Inzidenz steigt auf 530
Infos über die Corona-Lage an den Schulen und Kitas im Kreis Stade: Fehlanzeige!

jd. Stade. Die Corona-Lage im Landkreis Stade verschärft sich weiter. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Donnerstag, 20. Januar, auf 530,3 gestiegen. In ähnlicher Höhe bewegen sich auch die Inzidenzen in den anderen Landkreisen in der Region zwischen Elbe und Weser. Ausreißer ist nach wie vor der Landkreis Harburg mit einer fast doppelt so hohen Inzidenz. Das dynamische Infektionsgeschehen hat zur Folge, dass das Gesundheitsamt bei der Kontaktnachverfolgung zunehmend überfordert sind. Im Landkreis...

Panorama
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Corona-Zahlen am 20. Januar
Inzidenzwert im Landkreis Harburg steigt erstmals über 1.000

(lm). Der Inzidenzwert im Landkreis Harburg hat am heutigen Donnerstag, 20. Januar, das erste Mal den Wert von 1.000 überschritten und liegt nun bei 1.009,7 (976,9 am Vortag). 520 neue Corona-Fälle haben die Behörden heute übermittelt. 2.585 Fälle wurden in den vergangenen sieben Tagen registriert (+84 im Vergleich zum Vortag). Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz ist von 5,6 auf 5,9 gestiegen. Die Intensivbettenbelegung ist dagegen von 5,4 auf 4,9 Prozent gesunken. Seit dem Ausbruch der...

jab. Stade. Schwer lastete die Unsicherheit die vergangenen Monate auf den Schultern der zahlreichen Airbus-Mitarbeiter in der Region. Der Begriff "betriebsbedingte Kündigungen" stand seit Juli 2020 im Raum und beschäftigte die Angestellten seither extrem. Denn keiner wusste, wer letztendlich gehen muss. Doch jetzt können die Mitarbeiter aufatmen: Das Unternehmen sieht bis zum Jahr 2023 von betriebsbedingten Kündigungen ab. Viele Angestellte haben das krisengebeutelte Unternehmen - dank großzügiger Abfindung - freiwillig verlassen. Doch womit Airbus wohl nicht gerechnet hätte: In einigen Bereichen am Standort Finkenwerder fehlen jetzt Arbeiter. Mitarbeiter aus Stade sollen das Defizit ausgleichen.

Airbus kündigte im vergangenen Sommer an, ca. 6.000 Stellen wegen der Corona-Krise in Deutschland zu streichen. Auch Arbeitsplätze an den Standorten in der Region standen auf der Abschussliste. Daraufhin gingen Gewerkschaft und Angestellte auf die Barrikaden. Drei Aktionstage und zahlreiche Gespräche zwischen Betriebsräten, Gewerkschaft und Unternehmensverantwortlichen später einigten sich die Beteiligten darauf, verschiedene Maßnahmen in einem Sozialplan zu verankern, die Kündigungen verhindern sollen.

Freiwilligenprogramm gut angenommen

Eine der Maßnahmen war das Freiwilligenprogramm. Hier lockte eine Abfindung für jeden, der Airbus freiwillig verlässt. Das lukrative Angebot ließen sich rund 1.300 Mitarbeiter in Stade, Buxtehude, Finkenwerder und auch Bremen nicht entgehen. Bei ca. 70 Mitarbeitern steht die Entscheidung derzeit noch aus.

Besonders in Finkenwerder kam die Abfindung gut an, sodass es hier jetzt sogar zu wenig Mitarbeiter, vor allem in der Werkshalle, gibt. Dagegen sei in Stade noch ein "Überschuss" vorhanden, der jetzt mobilisiert werden solle, erklärt Tamer Yüksel, Betriebsratsvorsitzender bei Airbus Stade. In der Hansestadt haben nur ca. 120 Angestellte ihren Platz geräumt.

Die sogenannte einseitige Freiwilligkeit machte dieses Ungleichgewicht möglich. Entscheidet sich ein Arbeitnehmer, mit einer Abfindung zu gehen, wird ihm dies zu den vorher im Sozialplan festgeschriebenen Bedingungen ermöglicht. Der Arbeitgeber mischt sich hier nicht weiter ein. Tamer Yüksel befürchtete bereits vor einiger Zeit, dass in einigen Bereichen des Unternehmens zu viele Personen gehen könnten. Das hat sich nun bewahrheitet. Daher hat Airbus dem Ganzen nun den Riegel vorgeschoben. Da das Programm noch bis Ende März läuft, aber nicht noch mehr Angestellte aus ohnehin schon unterbesetzten Bereichen gehen sollen, tritt jetzt die doppelte Freiwilligkeit in Kraft. Heißt: Jetzt entscheidet Airbus, wer gehen darf und wer nicht. Dennoch bezeichnet Yüksel es als Meilenstein, dass kein Angestellter unfreiwillig gehen muss.

Neubewertung der Lage 2023

"Bis 2023 haben wir Ruhe." Denn in diesem Jahr gilt weiterhin die Kurzarbeit. Ab dem kommenden Jahr besteht die Möglichkeit der kollektiven Arbeitszeitreduzierung. Die Lohnverluste werden durch Airbus und einen Solidartopf abgefedert. Für 2023 soll die Lage dann neu bewertet werden. "Die Prognosen sehen gut aus, dass sich die Zahlen bis dahin erholt haben", sagt Yüksel.

Amazon stellt Pläne für Verteilzentrum in Stade vor
Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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