Kritik an Autobahn
Mahnwache in Stade richtet sich gegen A20 und A26

Alternativen bevorzugt: In Stade demonstrierten die Teilnehmer der Mahnwache gegen die A20 und A26
  • Alternativen bevorzugt: In Stade demonstrierten die Teilnehmer der Mahnwache gegen die A20 und A26
  • Foto: Michael Quelle
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nw/jab. Stade. Das Aktionsbündnis „KüstenautoWahn A20/26-Nie“ hat jüngst eine Mahnwache vor der Außenstelle der Autobahn GmbH in Stade abgehalten. Zu der symbolträchtigen Zeit „fünf vor zwölf“ rollten sie ihr Banner vor dem Gebäude an der Ecke Gründelstraße/Neubourgstraße aus.

Erst kürzlich hatte der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) der Geschäftsstelle einen Besuch abgestattet und sich von der Leiterin Maren Quast über die Fortschritte der A20 und A26 informieren lassen. Diese wurden als Meilensteine verkündet. Wie schwer diese für direkt Betroffene wiegen, machte bei der Mahnwache auch ein Landwirtsehepaar aus Drochtersen deutlich, dessen Ländereien von der A20 zerschnitten würden. Sie sprachen stellvertretend für viele andere Landwirte, Gastwirte, Hotelbesitzer, deren Existenzen durch die Trasse gefährdet würden.

Freie Fahrt auf der A26 von Stade nach Hamburg im Jahr 2025

Kritik an Großprojekten

Unterstützt wurden sie von Vertretern verschiedener Initiativen. Die Gegner betonten, dass die Kosten und das Verkehrsaufkommen für die A20 ihrer Meinung nach schöngerechnet seien und der Bau der Trasse letztendlich vornehmlich dem Güter-Transit-Verkehr dienen würde. Gleichzeitig werde die A20 im Verkehrswegeplan 2030 als das umweltschädlichste aller geplanten Projekte eingestuft.

Die Gegner bekräftigten, dass sie sich weiterhin für ein Umdenken zu umweltverträglichen Alternativen wie den Ausbau des Fährverkehrs, die Verbesserung des Schienennetzes und des öffentlichen Nahverkehrs stark machen würden.

Wegen der Corona-bedingten Auflagen war die Mahnwache für zehn Personen angemeldet. Weitere Aktionen sind geplant.

Es geht voran mit der Küstenautobahn
Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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