Adventlicher Budenzauber: Es soll auch Glühwein geben
Weihnachtsmarkt unter Corona-Bedingungen: "Stade im Advent"

So dichtes Gedränge wie sonst wird es in dieser Vorweihnachtszeit nicht geben. Fraglich ist, ob ein Weihnachtsbaum aufgestellt wird
  • So dichtes Gedränge wie sonst wird es in dieser Vorweihnachtszeit nicht geben. Fraglich ist, ob ein Weihnachtsbaum aufgestellt wird
  • Foto: SMTG
  • hochgeladen von Jörg Dammann

jd. Stade. Frohe Nachricht vor allem für die Jahrmarktsbuden-Betreiber, aber auch für alle, die den Duft von Punsch und Waffeln lieben: In der Stader Altstadt soll es einen Weihnachtsmarkt geben - allerdings Pandemie-bedingt in geänderter Form. Deswegen wird er auch anders heißen: "Stade im Advent". Die Stader Marketing und Tourismus Gesellschaft (SMTG) als Ausrichter des vorweihnachtlichen Markttreibens hat ein Konzept erarbeitet, das entsprechend der niedersächsischen Vorschriften Corona-konform ist.

Die Schausteller sind bereits informiert worden. Sie müssen damit rechnen, nicht den gewohnten Standort zu erhalten, da das gesamte Marktgeschehen entzerrt werden soll und die einzelnen Buden daher in einem größeren Abstand zueinander platziert werden. Zudem wird überlegt, aus Platzgründen diesmal keine Weihnachtstanne auf dem Pferdemarkt aufzustellen.

Erfreulich sowohl aus Sicht der Besucher als auch der Anbieter dürfte sein, dass die Bestimmungen der Landesregierung es ermöglichen, Glühwein und Punsch auszuschenken, sofern die Corona-Zahlen nicht zu hoch sind (siehe Kasten). Nach WOCHENBLATT-Informationen hatten einige Buden-Inhaber bereits angekündigt, im Falle eines Ausschankverbotes für Alkohol nicht mitzumachen, weil es sich dann finanziell nicht lohne. Der adventliche Markt soll am 23. November eröffnet werden und am 23. Dezember seine Pforten schließen. Glühweingeruch wird aber nur zeitlich eingeschränkt durch die Gassen der Altstadt ziehen: Die Buden dürfen bis spätestens 20 Uhr geöffnet sein, freitags und samstags bis 21 Uhr.

Der letzte Getränkeausschank hat spätestens 15 Minuten vor Schluss zu erfolgen. In dem Infoschreiben der SMTG werden die Budenbetreiber eindringlich ermahnt: "Es wird nicht geduldet, die Gäste länger zu bewirten." Zur Überwachung wird Security vor Ort sein.

Geplant ist, die Buden quer über die Innenstadt und am Stadthafen zu verteilen - und das möglichst "luftig". Zwischen zwei Gastro-Ständen soll eine sogenannte "Pufferbude" stehen, an der der Andrang erfahrungsgemäß nicht so groß ist. Im Klartext heißt das: Zwischen einer Bratwurstbude und einem Punschstand wird beispielsweise ein Kunsthändler platziert.

Wird an einer Bude nur ein reines To-go-Geschäft betrieben (z.B. Getränke zum Mitnehmen), so ist keine Erfassung der Kontaktdaten nötig. Bieten aber Imbiss- bzw. Getränkestände Steh- und Sitzplätze an, müssen Gästedaten so wie bei Kneipen und Restaurants zwingend erfasst werden. Das kann per Formular oder auch digital per Handy-App erfolgen. Ebenfalls wie in Lokalen besteht eine Maskenpflicht, bis man den Platz eingenommen hat. Für die Betreiber gelten noch viele weitere Regeln - bis hin zur Temperatur, mit der die Becher gespült werden.

Stades Marketing-Chef Dr. Andreas Schäfer hofft nun, dass die rasante Entwicklung bei den Corona-Zahlen den Organisatoren keinen Strich durch die Rechnung macht. Der Alkoholausschank ist gemäß den Vorgaben aus Hannover beschränkt: So dürfen bis 18 Uhr keine hochprozentigen Spirituosen ausgeschenkt werden. Ausgenommen sind Mischgetränke sowie Punsch und Ähnliches. Nach der abendlichen Schließung des Marktes besteht ein striktes Alkoholverbot.

Standbetreiber, die sich nicht an diese Regelungen halten, erhalten eine Verwarnung, beim zweiten Verstoß wird der Stand mit sofortiger Wirkung und für die gesamte Dauer des Marktes geschlossen. Kein Schnaps vor 18 Uhr

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

Service

114 aktuelle Corona-Fälle am 2.12.
Inzidenzwert im Landkreis Stade fällt weiter

jd. Stade. Die Corona-Ampel für den Landkreis Stade leuchtet gerade noch rot. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt nur knapp über dem Grenzwert von 50. Nach Angaben des Landes beträgt der Inzidenzwert 50,9 (Stand von Mittwoch, 2. Dezember).  Für einige Straßen und öffentliche Plätze gilt laut Allgemeinverfügung des Landkreises damit weiterhin die Pflicht, eine Maske (Mund-Nasen-Schutz) zu tragen. Die Gesamtzahl der Corona-Infizierten im Landkreis Stade wird vom Land mit 1.058 Personen ( plus 17...

Panorama

Pandemie
Landkreis Harburg plant Corona-Impfzentren in Buchholz und Winsen

(ts). Der Landkreis Harburg wird zwei Corona-Impfzentren einrichten. Vorgesehen sind die Schützenhalle in Buchholz und die Stadthalle in Winsen. Diese Standorte hat die Kreisverwaltung der Landesregierung vorgeschlagen. Das Land prüft nun die Konzepte und entscheidet. Bis zum vergangenen Montagabend mussten die Landkreise in Niedersachsen die möglichen Standorte dem Innenministerium melden. Die Landesregierung hat das Ziel, dass die Infrastruktur für die Corona-Impfungen in den Landkreisen bis...

Politik
Die Zeit der Baustellen ist vorbei. Doch zufrieden sind in Dammhausen noch nicht alle mit den Ergebnissen der jahrelangen Baumaßnahmen

Nach Bauarbeiten ist noch nicht alles optimal
In Dammhausen sind wieder die Raser unterwegs

tk. Dammhausen. Der neue Rad- und Fußweg in Dammhausen samt ebenfalls neuer Bushaltestellen und runderneuerter Kanalisation ist fertig, der Kreisverkehr an der Einmündung nach Jork bzw. Neukloster ist wiederhergestellt. Sind die Dammhauser jetzt, nach Jahren des Baus und vielen Verzögerungen, wunschlos glücklich? Das ist nicht der Fall, wie Ortsvorsteher Thomas Sudmeyer (SPD) erklärt. Er und Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) Dammhausen wünschen sich vor allem vom Landkreis noch...

Politik
Nach dem Verzicht von Thomas Grambow (kl. Foto) soll nun Björn Protze antreten

Politiker aus Neu Wulmstorf führt persönliche Gründe für Verzicht an
SPD-Schock: Thomas Grambow zieht Landrats-Kandidatur im Landkreis Stade zurück

jd. Stade. Schock für die SPD: Ihr Kandidat für die Landratswahl im Landkreis Stade wirft das Handtuch. Der Neu Wulmstorfer Kommunalpolitiker Thomas Grambow (57) will nun doch nicht für das Amt kandidieren. Für seinen Verzicht führt er persönliche Gründe an.    Der CDU-Politiker Kai Seefried muss sich nun auf einen neuen Gegenkandidaten einstellen. Nach WOCHENBLATT-Informationen will jetzt der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Björn Protze, gegen Seefried antreten. Die Kandidatur des...

Panorama

Corona-Zahlen vom 2. Dezember
Inzidenz im Landkreis Harburg bei 64,9

os. Winsen. 39 weitere Infizierte, vier Genesene: Das sind die Corona-Zahlen im Landkreis Harburg, die Landkreissprecher Andres Wulfes für den heutigen Mittwoch, 2. Dezember, meldete. Demnach wurden insgesamt 2.093 Corona-Fälle bestätigt, die Zahl der Genesenen lag bei 1.797. Die Anzahl der Toten, die seit Ausbruch der Pandemie mit oder an dem Coronavirus verstorben sind, verbleibt bei 40. Insgesamt sind damit aktuell 256 Personen aktiv erkrankt. 600 Personen befinden sich in Quarantäne. Der...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen