Entlastungsoffensive Mittelstand muss greifen
Wirtschaft fordert: Bürokratieabbau und Digitalisierung

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nw/tk. Landkreis. „Der niedersächsische Mittelstand hat unter den hohen Bürokratielasten schwer zu leiden. Wir unterstützen daher die von Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) vorgestellte Agenda für Bürokratieabbau in Niedersachsen“, sagt Hauptgeschäftsführer Hendrik Schmitt von der Industrie- und Handelskammer Niedersachsen (IHKN) über die Entlastungsoffensive Mittelstand. „Wir hoffen, dass der von Minister Althusmann angesprochene Schwung sich in einen kontinuierlichen Abbau unnötiger Bürokratie in Niedersachsen verstetigt."

Die Liste der Vorhaben und Initiativen enthalte zahlreiche Vorschläge, die aus der Mitte der niedersächsischen Wirtschaft an das Ministerium übermittelt worden seien. Bürokratie führe dazu, dass Unternehmer eine kaum noch zu überblickende Zahl von gesetzlichen Anforderungen zu beachten haben. So hat der aktuelle Anwendungserlass zur Umsatzsteuer, der regelt wie und auf welche Leistungen der Unternehmer Umsatzsteuer abführen muss, in der aktuellen Fassung über 750 Seiten.

Die Unternehmen beklagen besonders bei Planungsvorhaben den hohen bürokratischen Aufwand und die fehlende Digitalisierung der Verwaltung, so die IHKN. Vielfach können Anträge nur in Papierform eingereicht werden und wandern nach wie vor von Schreibtisch zu Schreibtisch. "Die Umstellung von analog auf digital ist längst überfällig", so Schmitt.

Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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