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Altländer Straße in Dollern: Tempo 30 statt Sanierung

Die Altländer Straße ist dringend sanierungsbedürftig. An das jetzt geltende Tempolimit von 30 km/h halten sich laut Beobachtern die wenigsten Autofahrer
lt. Dollern. Die kürzlich abgeschlossene Sanierung zweier Teilstücke der Autobahn 26 für rund vier Millionen Euro stieß bei vielen Bürgern auf Unverständnis (das WOCHENBLATT berichtete). Etliche Steuerzahler fragten sich, ob es nicht dringendere Maßnahmen im Landkreis gebe - wie zum Beispiel die Sanierung der Altländer Straße (L125) in Dollern.
Die Straße ist von der Bundesstraße 73 bis zum Bahnübergang fast durchgehend in einem schlechten Zustand und von Schlaglöcher übersät. Aufgrund der Straßenschäden hat die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Stade die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 30 km/h begrenzt.
Doch daran halten sich offenbar die wenigsten Autofahrer. "Ich beobachte jeden Tag von meinem Büro aus, wie die Leute hier vorbeiheizen, teilweise mit bestimmt 100 km/h", sagt Meike Rubow. Ähnliches hat auch WOCHENBLATT-Leser Hans Kutt beobachtet. Beide können nicht nachvollziehen, dass einfach nur ein Schild aufgestellt wurde, anstatt die Schäden zu beseitigen.
Und wie es aussieht, wird es noch dauern, bis die Altländer Straße saniert wird. "In diesem Jahr ist dort keine Maßnahme mehr vorgesehen", sagt Maren Quast von der Straßenbaubehörde auf WOCHENBLATT-Nachfrage. Es bleibe abzuwarten, ob im Rahmen der Haushaltsberatungen Geld für die L125 eingeplant werde. Das Land Niedersachsen wolle künftig mehr Geld für die Erhaltung der Landesstraßen - insbesondere für Ortsdurchfahrten - investieren. Davon könnte Dollern profitieren, so Maren Quast.
• Neben der Altländer Straße ist auch der Hagener Weg in Dollern noch immer eine Schlaglochpiste. Zumindest auf den rund 400 Metern, die am Umspannwerk vorbeiführen. Die Gemeinde hofft, dass Netzbetreiber TenneT bald tätig wird und die Schäden beseitigt. Auf einem Teil der Straße ist dies bereits passiert.