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Freizeit-Dorado mit Seeterrasse in Gräpel

Der Fährplatz bei der Gaststätte "Plate's Osteblick" in Gräpel wird mit einer im Dreieck verlaufenden Straße gepflastert. 18 neue Pkw-Stellplätze, diverse Fahrradbügel und ein Bootsanleger gehören ebenso zum Konzept wie eine Remise mit Infos zum Uferbau Grafik: Galla & Partner/bearb.: MSR/Foto: tp

Fährplatz wird die neue "Waterkant" an der Oste / Investition von 882.000 Euro

tp. Gräpel. Erholungs-suchende können sich auf ein exklusives Freizeit-Dorado an der Oste freuen. Im kommenden Jahr beginnen die Arbeiten am Fähr-Anlager in Gräpel. Das Gelände, das überregional als Station der historischen Prahmfähre und Festplatz für die jährliche Vatertags-Party bekannt ist, wird Ausflugsziel für Fahrradfahrer, Bootstouristen und Einheimische. Herzstück ist eine Ruhe-Terrasse mit Blick auf den malerischen Fluss. Die Details wurden auf der jüngsten Ratssitzung durch das mit den Entwürfen beauftragte Ingenieurbüro "Galla und Partner" aus Horneburg vorgestellt und vom Rat geschlossen befürwortet.

Wie mehrfach berichtet, soll die Fläche neben der Kult-Gaststätte "Plate's Osteblick" für insgesamt 882.000 Euro aus dem EU-Leader-Fördertopf für ländliche Regionen, von der Metropolregion Hamburg-Niedersachsen und der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten ein umfassendes "Facelifting" bekommen. 

Bereits fertig ist die neue, vom Deichverband Kehdingen-Oste und der Gemeinde Estorf  finanzierte Spundwand für 300.000 Euro, die der neuen "Waterkant" die nötige Stabilität für die weiteren Bauvorhaben verleiht. Direkt auf der Spundwand wird die hölzerne Seeterrasse errichtet. Besucher können auf Sitzplätzen entspannen und den Blick auf den Flusslauf und die Marsch genießen. Die Terrasse kann zudem zum Antreten der Schießsportler beim Schützenfest und als Kulisse für Gruppenfotos örtlicher Vereine genutzt werden.

An einem Bootsanleger können Freizeit-Skipper festmachen. Der Anlieger dient zudem als Haltepunkt für die kleine Fußgänger- und Fahrradfähre "Püttenhüpper" des Ferienparks "Geesthof" in Hechthausen auf der anderen Oste-Seite.

Auch an die vielen Fahrradfahrer wird gedacht: Durch optimierte Streckenführung des vorhandenen Radweges soll Gräpel besser an das Fernradwegenetz angeschlossen werden.

Zum Anschließen und Abstellen der Drahtesel werden stabile Fahrradbügel aufgestellt.

Die vorhandenen Stellplätze für Wohnmobil-Reisende bleiben bestehen. Zudem entstehen 18 neue Pkw-Stellplätze und eine Lagerfläche für Schwimmstege. Der Fährplatz wird mit einer im Dreieck verlaufenden Straße komplett neu gepflastert.

Geplant ist zudem der Bau einer Remise mit Informationen zu der Geschichte Gräpels als Umschlagplatz für das natürliche Baumaterial Stackbusch zur Uferbefestigung. Zudem wird eine moderne öffentliche Sanitäranlage errichtet.