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Großalarm: Feuer in der Festung

Auch ein kleiner Junge nahm als Darsteller an der Übung teil
lt. Stade. Rauchschwaden dringen aus der Festung Grauerort, mehrere Menschen sind in dem brennenden Gemäuer gefangen und rufen um Hilfe, ein Kind steht hilflos auf dem Gebäude und muss per Leiter gerettet werden: Mit diesem Szenario waren die Feuerwehrleute konfrontiert, die am vergangenen Samstagmorgen an der großen Kreisfeuerwehrbereitschaftsübung teilnahmen.
Unter der Leitung der stellvertretenden Kreisbrandmeister Henning Klensang und Thorsten Hellwege probten knapp 300 Feuerwehrleute aus dem gesamten Landkreis den Ernstfall. Unter schwerem Atemschutz drangen die Ehrenamtlichen in die Festung vor und retteten insgesamt 19 Personen (davon neun Puppen) aus den Flammen. Weitere Einsatzkräfte waren am rund anderthalb Kilometer entfernten Abbenflether Hafen dafür zuständig, Löschwasser aus der Elbe zu holen, das dann mit langen Schlauchleitungen zur Festung transportiert wurde. Auch die Feuerwehrtaucher aus Stade zeigten ihr Können bei der Rettung eines über Bord gegangenen Feuerwehrmannes. An insgesamt sechs Fahrzeugen auf dem Festungsvorplatz übten die Feuerwehrleute technische Hilfeleistung und befreiten insgesamt elf eingeklemmte Personen, dargestellt von Puppen, aus den Autos. Nach der erfolgreichen Übung wurden die Teilnehmer mit einem leckeren Mittagessen der Johanniter-Unfallhilfe belohnt und hatten Zeit zum Austausch.